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Klasenzimmer: Häufig Ausgangspunkt für Virus-Grippe
Grippewelle: Der Startschuss fällt in Kindergärten und Schulen

Grippewellen nehmen ihren Anfang überwiegend in Kindergärten und Schulen. Der Grund: Kinder bleiben zwei Wochen lang ansteckend, Erwachsene nur eine.

Ärzte, Wissenschafter und die Weltgesundheitsorganisation WHO warnen vor einer Grippewelle, die sich weltweit ausbreiten könnte. So hoch wie lange nicht, stufen sie das Risiko ein. Besonders gefährlich ist, dass Grippeviren Jahr für Jahr ihr Aussehen und ihre Eigenschaften verändern. Das Immunsystem kann sich daher nicht auf sie einstellen, und tausende von Menschen infizieren sich.

Solche Grippewellen beginnen meist in Kindergärten und Schulen. Die Kinder stecken sich zunächst untereinander an und tragen dann das Virus mit nach Hause in ihre Familien. Von dort aus zieht es immer weitere Kreise in der Bevölkerung. Kinder geben das Virus auch deshalb so gut weiter, weil sie etwa zwei Wochen lang andere infizieren können, Erwachsene nur etwa eine Woche.

In den USA wurde beschlossen, alle Kinder unter zwei Jahren gegen Grippe (Influenza) zu impfen. Grundsätzlich können Kinder im Alter ab sechs Monaten gegen Influenza immunisiert werden. In Deutschland existiert bisher keine bundeseinheitliche Regelung. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung jedoch allen Personen über 60 Jahren, chronisch Kranken und allen Menschen, die beruflich ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben.

WANC 03.02.05/Neue Apotheken Illustrierte

 
 
 
 
 
 
 
 
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