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Oxytocin: Bei Frauen beruhigt das Hormon und fördert die Kontaktaufnahme
Das Hormon der Liebe

Das Hormon Oxytocin ist anscheinend das Liebeshormon. Es sorgt für die Schmetterlingsgefühle im Magen und stimuliert die Erregung. Es wird sowohl bei der Geburt des Kindes als auch beim Orgasmus freigesetzt.

Der Neurologe Gareth Leng von der Universität von Edinburgh ist dem Geheimnis der "Chemie der Liebe" auf die Spur gekommen: Das Hormon Oxytocin spielt dabei eine wesentliche Rolle, denn es kann eine "permanente Verbindung zwischen Liebenden" schaffen. Das Hormon arbeitet indem es die Verkabelung im menschlichen Hirn in Milliarden von Schaltungen verändert.

Oxytocin spielt dabei eine wesentliche Rolle, denn dieses Hormon wird sowohl bei der Geburt eines Kindes als auch beim Orgasmus ausgeschüttet. Das Hormon schafft die Verbindung zwischen Mutter und Kind und agiert wie ein "Meisterschalter im Gehirn", weil es neue Interaktionsmuster zwischen den Nervenzellen schafft, erklärt der Forscher. Der Experte glaubt, dass bei Menschen, bei denen weniger von den speziellen Oxytocin-Rezeptoren im Gehirn vorhanden ist, die Fähigkeit langfristige und erfolgreiche Partnerschaften einzugehen, vermindert ist.

Das Liebeshormon kann aber noch mehr. In vielen Studien hat sich gezeigt, dass Frauen mit Stress besser umgehen können als Männer. Wissenschaftler der Universität von Los Angeles haben als Ursache dafür Oxytocin ermittelt. In ihren Studien konnten sie feststellen, dass das Hormon beruhigt und die Kontaktaufnahme fördert. Zwar produzieren Männer auch Oxytocin, doch scheinen die männlichen Sexualhormone seine Wirkung erheblich abzuschwächen. Und das ist eine Erklärung dafür, warum Männer stressanfälliger sind.

WANC 08.12.04
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