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Ein gesundes Umfeld hilf Schlafstörungen zu vermeiden (Foto: DAK/Wigger)
Das ideale Schlafzimmer: Ruhig, kühl und dunkel

Ein Nickerchen im Buggy, im Autositz oder auf Papas Arm: Müden Kindern fallen einfach die Augen zu – egal, wo sie gerade sind. Wem diese Gabe im eigenen Bett abhanden gekommen ist, der sollte sein Schlafzimmer unter die Lupe nehmen. Ein gesundes Umfeld kann schwere Schlafstörungen zwar nicht beheben, aber immerhin bessern.

Ein angenehmes Schlafklima erinnert an einen Waldspaziergang: Ruhig, dunkel und kühl sollte es sein. Eine Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad, ausreichend frische Luft und abgedunkelte Fenster sorgen für die
richtige Einschlafatmosphäre. Auch die falsche Matratze kann zu Rücken- und Schlafproblemen führen. So ist der Mythos “Je härter umso gesünder” längst überholt. Eine gute Matratze passt sich der Wirbelsäule an, gibt an Schulter und Hüften nach, während sie Taille und Beine stützt. Ist sie zu hart, zwingt sie den Rücken in eine künstlich gerade Lage. Ist sie zu weich, hängt die Wirbelsäule durch. Beides kann Muskelverspannungen und Rückenschmerzen verursachen.

Selbst die Bettdecke kann die Schlafqualität beeinflussen. Wer Nacht für Nacht unter einer zu warmen Decke schwitzt, kann nicht gut schlafen. Und auch, wer nachts ständig fröstelt, entspannt nicht richtig: Schließlich muss der Körper Wärme produzieren statt sich auszuruhen. Die ideale Bettdecke saugt genügend Feuchtigkeit auf, ist atmungsaktiv, leicht und anschmiegsam. Ob jemand sich abends lieber in Gänse- und Entendaunen, Wildseide oder Baumwolle kuschelt, ist weitgehend Geschmackssache. Auch unter den synthetischen Füllungen gibt es hochwertige Decken, die außerdem keine Flusen bilden und leicht zu waschen sind.

“Der Schlaf vor Mitternacht ist der beste” - sagt eine Volksweisheit. Dran ist allerdings wenig. Denn nicht die Uhrzeit, sondern die Qualität der nächtlichen Ruhe ist entscheidend. In den ersten drei Schlafstunden durchläuft der Mensch sehr lange und erholsame Tiefschlafphasen. Dabei ist es egal, ob das vor oder nach Mitternacht geschieht, fand die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin heraus.

Ein Nickerchen am Arbeitsplatz wird meist belächelt oder ist sogar verpönt – zu unrecht. Denn der kurze Schlaf zwischendurch macht leistungsfähiger. Ergebnisse der Biorhythmus-Forschung zeigen: Der menschliche Körper ist zwischen 13 und 14 Uhr auf Ruhe “programmiert”. Zu lang sollte die Pause allerdings nicht sein. Zwischen zehn und 30 Minuten reichen aus. Wer mittags länger schläft, der riskiert schlechte Laune und Konzentrationsstörungen.

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