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Junge Malariapatientin aus Alem Kitmama, Äthiopien (Foto: WHO/P. Virot)
WHO warnt: Knappheit bei Malariamedikament

Die WHO hat eine Warnung veröffentlicht, wonach in einigen Ländern aufgrund der stark steigenden Nachfrage eine Knappheit bei Malariamedikamenten zu erwarten ist.

Die Medikamente, die aus einer chinesischen Heilpflanze gewonnen werden, kommen bei der tödlichsten Form der Krankheit zum Einsatz. Laut WHO könnten bis März nächsten Jahres jene 40 Länder betroffen sein, die Artemisinin in erster Linie nutzen. Daher sei die Verfügbarkeit von Medikamenten, die normalerweise erst in zweiter Linie eingesetzt werden, zu verbessern.

Die Ursache für die Knappheit liegt im Rohmaterial. Es dauert sechs Monate bis die entsprechende Pflanze gezüchtet ist. Weitere drei bis fünf Monate werden für die Verarbeitung benötigt. Als im Jahr 2001 diese Behandlungsform zugelassen wurde, präsentierte sich die Lage nicht so ernst. Damals wurden nur rund 200.000 Einheiten bestellt. Heute werden zehn Millionen nachgefragt. Nächstes Jahr sollen es dann bereits 60 Millionen sein. Der Hersteller Novartis erklärte, dass die chinesischen Lieferfirmen diese Nachfrage nicht abdecken können.

WANC 15.11.04/pte

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