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Zecke in Lauerstellung (Foto: Baxter)
Alarm, die Zecken sind da

Die Gefahr nach einem Zeckenstich zu erkranken, wird in Deutschland immer größer. Inzwischen sind bundesweit 10 bis 30 Prozent aller Zecken mit Borreliose infiziert, während Zecken mit dem FSME-Erreger gehäuft nur in bestimmten Regionen Bayerns, Baden-Württembergs, im südlichen Hessen und in Thüringen vorkommen.

Dass immer mehr Zecken inzwischen die Krankheit übertragen können, zeigt sich auch an der Zahl der Erkrankungen. Die Zahl der FSME-Erkrankungen stieg im vergangenen Jahr auf 275 Personen. Das bedeutet, dass die Zahl der Infektionen um 15 Prozent zum Vorjahr zugenommen.
  
Ein Schutz gegen diese Gefahren ist in verschiedener Weise möglich: Gegen die Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME) rät das Robert-Koch Institut in den FSME-Risikogebieten auf jeden Fall zu einer Impfung. Dies gilt sowohl für alle, die beruflich, in ihrer Freizeit als auch im Urlaub in den gefährdeten Gebieten unterwegs sind.

Gegen die ebenfalls von Zecken übertragene Lyme-Borreliose, eine bakteriell bedingte Infektionskrankheit, gibt es für Menschen noch keinen Impfschutz. Da die Diagnose für Laien aufgrund der Ähnlichkeit zum grippalen Infekt nicht eindeutig möglich ist, sollte bei Verdacht unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Je frühzeitiger diese Bakterieninfektion entdeckt wird, umso besser kann sie mit Antibiotika bekämpft werden.

WANC 15.06.04/Neue Apotheken Illustrierte

Keine Chance für Zecken: Impfempfehlung für Risikogebiete

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