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Der blaue Dunst vermindert die Leistungsfähigkeit und verkürzt das Leben
Rauchen hebt Effekt von Ausdauersport auf

Sport und Rauchen vertragen sich nicht: Schon wer weniger als eine Schachtel Zigaretten am Tag raucht, macht damit den positiven Effekt von Ausdauersport für die Gesundheit zunichte.

"Das Rauchen von täglich 15 bis 20 Zigaretten verkürzt das Leben durchschnittlich um etwa eineinhalb Jahre", so der Freiburger Sportmediziner Hans Dickhuth. Das entspricht recht genau der Zeitspanne, um die regelmäßiges Jogging – drei mal wöchentlich eine Dreiviertelstunde – statistisch das Leben verlängert.
Nach Angaben von Dickhuth, der auch Präsident der
Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) ist, aktiviert Nikotin zwar das vegetative Nervensystem, weswegen sich Sportler nach einer Zigarette kurzzeitig wacher und leistungsfähiger fühlen. Doch der blaue Dunst hat eine Reihe von leistungsmindernden Nebenwirkungen: "Durch das Rauchen werden bestimmte rote Blutkörperchen mit Kohlenmonoxid besetzt, die sonst für den Sauerstofftransport zur Verfügung stünden." Resultat: Der Sportler gerät leichter außer Atem.

Dickhuth zufolge sind Raucher zudem anfälliger für Entzündungen. Auch ihre Lungenschleimhaut wird ständigen Reizen ausgesetzt, was zum so genannten Raucherhusten führt, der beim Sport sehr störend ist. "Untersuchungen zeigen insgesamt, dass rauchende Sportler weniger leistungsfähig sind."
Je eher man mit dem Rauchen aufhört, desto besser. Mit der letzten Zigarette sind die körperlichen Beeinträchtigungen allerdings noch lange nicht Vergangenheit: "Die Nachwirkungen dauern in der Regel ebenso lange wie man geraucht hat", sagt Dickhuth.

Quelle: WANC .08.02

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