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3000 Schritte in 30 Minuten - das ist optimal (Foto: TK)
Endlich entschlüsselt: Was ist moderate Bewegung

Fit halten, heißt der Tipp aller Gesundheitsexperten. Allerdings nicht mit übertriebenem Ehrgeiz nach Superleistungen eines Profisportlers. Die gängige Empfehlung: moderate Bewegung. Moderat? Was bedeutet moderat? Bisher gab es dazu nur vage Anhaltspunkte. Das hat sich – endlich – geändert. Amerikanische Wissenschaftler haben genau berechnet, wie man sich moderat bewegt.

Eine fast unerträgliche Situation. Niemand konnte einem genau sagen, wie man sich moderat bewegt. Vielleicht habe es wegen der ungenauen Anleitung viele einfach gelassen. Was, wenn sich nicht mehr oder noch nicht moderat bewegt? Schwitz. Blos keinen Fehler machen.

Doch diese Ausrede gilt jetzt nicht mehr. Amerikanische Forscher haben den gut gemeinten Rat nach moderater Bewegung in konkrete Zahlen umgerechnet. Und: Ein moderates Training bedeutet 100 Schritte pro Minute. Optimal sind 3000 Schritte in 30 Minuten. Wir dürfen erleichtert sein.

Diese moderate körperliche Aktivität sei gut für Gesundheit und Wohlbefinden, sagen die Wissenschaftler. Fünfmal die Woche sollten die 3000 Schritte gelaufen werden, raten die Experten. “Wir denken, diese Daten stützen eine generelle Empfehlung, dass mehr als 100 Schritte pro Minute in ebenem Gelände zu laufen, das Minimum der Richtlinie für eine moderate Intensität treffen”, erläutert Simon J. Marshall von der San Diego State University.

Ein guter Start wäre es seiner Annahme nach, zunächst zu versuchen, 1000 Schritte in zehn Minuten zu erreichen, bevor man sich bis zum 3000er Ziel steigert. Fortschritte könnten dabei mithilfe eines einfachen Schrittzählers und einer Armbanduhr verfolgt werden.

Marshall und seine Kollegen hatten bei 58 Frauen und 39 Männern den Sauerstoffverbrauch gemessen, während diese bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten auf einem Laufband liefen. Zudem zeichneten sie die Herzfunktion der Probanden auf, die alle einen Schrittzähler trugen. Aus den Daten berechneten die Forscher: Männer benötigen dazu zwischen 92 und 102, Frauen zwischen 91 und 115 Schritte in der Minute.

Ein Haar ist in der Suppe: Die Untersuchung ergab auch, dass es häufig zu Fehleinschätzungen führt, allein anhand der Schrittrate eine moderate Trainingsintensität zu bestimmen. Verzweiflung. Nein, doch nicht: Denn die Wissenschaftler bleiben bei ihrer Meinung, dass ein Schrittzähler gut als einfache technische Hilfe dienen kann, die Trainingsrichtlinien zu erfüllen. Danke.

WANC 18.03.09, Quelle: American Journal of Preventive Medicine

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