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Fernseh schauen: Schlecht für die Gesundheit
Stundenlanges Fernsehen macht dick und krank

Wer Stunden vor dem Fernsehen verbringt, wird dick. Und krank. Eine Studie zeigt, dass das Glotzen in die Röhre zu Übergewicht führt und das Entstehen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördert.  Statt Mattscheibe sind Sport und Bewegung angesagt.

Nach einer aktuellen Auswertung von Daten der EPIC-Norfolk Studie ist der Zusammenhang zwischen körperlicher Inaktivität, wie sie beispielsweise viele vor dem Fernsehen ausleben, und Übergewicht mit einem zusätzlich erhöhten Risiko einer kardiovaskulären Erkrankung belegt, berichtet heute Marion Hönig Diplom Oecotrophologin von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen.

Die Querschnittsstudie der in Norfolk, England, lebenden Bevölkerung fasst Daten von 15.515 Männern und Frauen zwischen 45 und 74 Jahren zusammen. Unter anderem werteten die Wissenschaftler Daten über körperliche Aktivität, die täglich vor dem Fernseher verbrachte Zeit, dem BMI (Body Mass Index) und dem diastolischen Blutdruck aus. Nach Auswertung der Daten kam es zu einem eindeutigen Beweis für den Zusammenhang von häufigem Fernsehen, Übergewicht und dem erhöhten Risiko eine Herzkreislauferkrankung zu erleiden.

Weibliche Studienteilnehmerinnen, die sich mehr als eine Stunde pro Woche körperlich betätigten und weniger als zwei Stunden pro Tag fernsahen, hatten einen um 1,92 kg/m² niedrigeren BMI (errechnet aus: Körpergewicht (kg)/[Körpergröße (m)]² als Frauen, die von weniger bis keiner körperlichen Aktivität und einem täglichen Fernsehkonsum von mehr als vier Stunden berichteten.

Aktive, wenig fernsehschauende Männer hatten einen um 1,44 kg/m² niedrigeren BMI als ihre inaktiven und fernsehschauenden Mitteilnehmer. Auch in bezug auf den Blutdruck ergaben sich ähnliche Auswirkungen. Alle Sportmuffel, die täglich mehrere Stunden fernsahen, hatten einen entsprechend höheren Blutdruck, was zur Ausbildung einer Herzkreislauferkrankung führen kann.

WANC 18.03.04

Alle, die Probleme mit Übergewicht haben, können eine kostenlose Broschüre zum Thema „Abnehmen kann nur wer satt is(s)t!“ gegen einen mit 1,44 Euro frankierten DIN A5 Rückumschlag, unter dem Stichwort „Abnehmen“, bei der Gesellschaft für Ernährungsmedizin, Kurbrunnenstr. 5 in 52066 Bad Aachen anfordern.

Gymnastik senkt den Blutdruck

Dickes Risiko: Übergewicht

Gesunde Kombination: Ausgewogene Ernährung und Bewegung

 
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