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Es ruhig angehen zu lassen, ist oft gesünder als exzessiv zu trainieren (Foto: DAK/Schläger)
Nur das richtige Maß Sport ist gesund

Sportmuffel werden das gerne hören: Es ruhig angehen zu lassen, ist oft gesünder als exzessiv zu trainieren. Dabei nutzt es der Gesundheit am meisten, wenn man seine eingeschliffenen Gewohnheiten überprüft, als Leistungssport zu betreiben.

Die Sportmediziner haben umgelernt. Nicht mehr Sport bis an die Grenze er Erschöpfung heißt die Devise. Sondern moderat trainieren ist gesünder. Wer etwas für seine Gesundheit tun möchte, erreicht oft viel mehr, wenn er seine täglichen Gewohnheiten ändert - also Semmeln morgens nicht mit dem Auto sondern lieber zu Fuß oder mit dem Fahrrad holen. Aufzug stehen lassen und lieber die Treppen steigen. So ergibt sich eine ganz neue Fitnesswelt. Die Zeitschrift Woman hat vier neue Erkenntnisse zum Sporttreiben zusammengestellt:

Neue Erkenntnis Nr. 1: Manchmal bringt weniger tatsächlich mehr. Für einen präventiven Gesundheitsschutz reicht ein wöchentlicher Mehrverbrauch von 1500 bis 2000 Kilokalorien völlig aus, sagen Sportmediziner. Das bedeutet: Wer täglich etwa 300 Kilokalorien zusätzlich durch körperliche Aktivität verbrennt, beugt effektiv Herzinfarkt und anderen Risiken vor. 300 Kilokalorien - das entspricht 20 Minuten joggen. Aber auch wer fünf bis sieben Minuten zügig zu Fuß geht, verbraucht schon 40 Kilokalorien!

Neue Erkenntnis Nr. 2: Unser Grundumsatz ist so niedrig wie noch nie. Wir sind die erste Generation in der Menschheitsgeschichte, die weniger Energie umsetzt, als für das Funktionieren des Organismus erforderlich ist. Gezielte muskuläre Beanspruchungen sind daher eine biologische Notwendigkeit geworden.

Neue Erkenntnis Nr. 3: Gewohnheiten überprüfen ist wichtiger als Leistungssport. Statt in die Cafeteria der Kantine zu gehen, sollte man den Latte macchiato öfter auf einen kleinen After-Lunch-Spaziergang mitnehmen! Wer außerdem Rolltreppen ignoriert, seine Kollegen direkt aufsucht, statt Mails zu verschicken, das Auto häufiger stehen lässt, bringt Bewegung in festgefahrene Abläufe.

Neue Erkenntnis Nr. 4: Nur das richtige Maß an Sport ist gesund. Durch Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen lässt sich der Fettstoffwechsel am effektivsten erhöhen. Aber dabei sollte man sich weder über- noch unterbelasten, sagen Ärzte. Als optimal gilt, mit etwa 50 bis 70 Prozent der eigenen maximalen Leistungsfähigkeit zu trainieren - ein Wert, der sich am besten durch einen Gesundheitscheck überprüfen lässt.

WANC 06.02.06

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