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Systolischer und diastolischer Blutdruck

Blutdruck ist der Druck, mit dem unser Herz das Blut durch die Gefäße drückt. Durch zwei Werte, den systolischen und den disatolischen Blutdruck, wird dieser gekennzeichnet.

Unser Herz sorgt dafür, dass das Blut durch den Körper gepumpt wird, alle Organe genügend Sauerstoff bekommen und die Nährstoffversorgung klappt. Damit das funktioniert, schlägt das Herz beim gesunden Menschen zwischen 60 bis 80 Mal pro Minute und bewegt dabei fünf bis sechs Liter Blut.

Der Druck, mit dem das Blut durch die Gefäße fließt, nennt man Blutdruck. Er ist am höchsten, wenn sich das Herz zusammen zieht (Dauer ca. 0,15 Sekunden) und das Blut in die Arterien preßt, die sich dadurch ausdehnen. Der dabei entstehende Druck heißt systolischer Blutdruck. Er ist am niedrigsten, wenn das Herz wieder erschlafft (Dauer 0,7 Sekunden) und die Gefäße wieder ihren Normalzustand erreichen. Der dabei auftretende Druck heißt diastolischer Blutdruck. Genannt wird immer zuerst der systolische, dann der diastolische. 140/80 (gesprochen 140 zu 80) bedeutet also, dass der systolische Blutdruck den Wert 140, der diastolische den Wert 80 hat.

Im übrigen: Der Blutdruck ist nicht immer gleich, sondern schwankt während des Tages. Einflussgrößen sind beispielsweise Tageszeit, Stress, körperliche Belastung, Rauchen, Ausruhen und Entspannen..