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Es gibt verschiedene Medikamente gegen Bluthochdruck
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Medikamente
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Dem Arzt stehen eine Reihe von Arzneimitteln zur Behandlung der Hypertonie zur Verfügung. Welche er einsetzt, entscheidet der Schweregrad der Erkrankung und die eventuellen Begleiterkrankungen. Außerdem spielt eine Rolle, welche Medikation ein Patient besser oder schlechter verträgt (Nebenwirkungen). Während bei der leichten bis mittelschweren Form des Bluthochdruckes in der Regel ein Präparat ausreicht, lässt sich eine Normalisierung bei schweren Formen meist nur mit einer Kombination von zwei manchmal drei Präparaten erreichen. Dabei wird sich der Arzt an den Empfehlungen der Hochdruckliga (Deutsche Liga zur Bekämpfung des hohen Blutdruckes und Deutsche Hypertonie Gesellschaft), einer medizinischen Fachgesellschaft, orientieren.
- Betablocker
Sie reduzieren Nervensignale, die auf die Schlagfolge des Herzens sowie auf die Kraft des Herzmuskels wirken. Folge: Das Blut gelangt mit weniger Druck in die Gefäße, was den Blutdruck sinken lässt.
- Diuretikum
Erhöhen die Flüssigkeitsausscheidung des Körpers. Über den Harn werden mehr Wasser und Salze abgegeben, was die Blutmenge reduziert. Folge: Der Druck in den Gefäßen nimmt ab, der Blutdruck sinkt.
- Kalziumantagonist
Erweitern die Blutgefäße. Kalzium läßt Blutgefäße zusammenziehen. Kalziumantagonisten verhindern, dass die Zellen der Gefäße Kalzium aufnehmen können. Dadurch vermindern sie die Spannung der Gefäßmuskulatur. Folge: Die Gefäße werden flexibler und dehnbarer, sie erweitern sich, das Blut kann besser fließen, der Blutdruck sinkt.
- ACE-Hemmer
Wirken auf die Hormone, die für die Regulation des Blutdruckes (Renin-Angiotensin- verantwortlich sind. Die Produktion der Hormone wird gehemmt. Folge: Da die Hormone in geringeren Mengen vorhanden sind, bleiben die Blutgefäße geweitet, so dass der Blutdruck nicht ansteigt. Eine neue Entwicklung sind die Angiotensin-II-Antagonisten. Ihr Vorteil ist die gute Verträglichkeit.
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