Bluthochdruck verursacht keine Schmerzen - deshalb wird er zu oft zu spät erkannt.
Bedauerlicherweise verursacht Bluthochdruck keine Schmerzen. Bedauerlicherweise, weil wer keine Schmerzen hat, in der Regel auch nicht den Arzt aufsucht. Deshalb wird ein erhöhter Blutdruck oft viel zu spät diagnostiziert. Dabei könnte bei rechtzeitigem Einschreiten die Krankheit beherrscht und die oft schwerwiegenden nachfolgenden Erkrankungen vermieden werden. Allein die Senkung des Blutdruckes um 5 bis 6 mmHg reduziert das Risiko eines Schlaganfalls um 40 % und das einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um 20 bis 25 %.
Um negative Folgen zu vermeiden, sollten Sie Ihren Blutdruck regelmäßig kontrollieren lassen: mindestens einmal im Jahr. Ihren Arzt sollten Sie aber auf jeden Fall für einen Blutdruck-Check aufsuchen, wenn häufiger folgende Symptome auftreten:
- Kopfschmerzen,
- Schwindel,
- Herzklopfen,
- Schweißausbrüche,
- Nasenbluten,
- Atemnot,
- sich ausgepowert fühlen,
- Prickeln in Händen oder Füßen.
Oft ist es dann aber schon zu spät und die Blutdruckwerte sind schon deutlich erhöht.