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In E-Zigaretten finden sich giftige Substanzen

Dass Zigarettenrauch Keime und mikrobielle Gifte enthält, ist bereits genauso erforscht, wie die Auswirkungen auf unsere Atemwege. Doch jetzt haben Wissenschaftler heraus gefunden, dass es derartige Verunreinigungen nicht selten auch bei E-Zigaretten gibt.   

Wisenschaftler der Harvard School of Public Health in Boston haben die zehn am meisten verkauften E-Zigaretten-Marken in den USA und dazu 37 unterschiedliche Kartuschen und 38 verschiedene E-Liquids untersucht. Die Aromen wurden in die vier Klassen Tabak, Menthol, Frucht und andere eingeordnet.

17 der insgesamt 75 getesteten Produkte enthielten Endotoxin-Konzentrationen oberhalb der Bestimmungs- bzw. Nachweisgrenze, was bedeutet, dass die Zerfallsprodukte von Bakterien vorhanden sind. Endotoxine werden schon in niedrigsten Kozentrationen biologisch wirksam  und können Reizungen, Entzündungen und Zellsterben bewirken.

In 61 Produkten traf dieser Nachweis darüber hinaus auf die Glucan-Konzentration zu. Dabei lag die Konzentration in Kartuschen um das 3,2-Fache höher als in E-Liquids. In Tabak- und Mentholaromen fanden sich 10,4mal mehr Glucane als in Fruchtaromen. Glucane kommen in Bakterien und Pilzen vor. Sie können sich auf die Immunabwehr des Körpers auswirken.

Woher diese Verunreinigungen stammen, konnten die Wissenschaftler nicht klären. Als Quelle vermuten sie die Rohstoffe und Ausgangsmaterialien, die bei der Herstellung der Aromen verwendet werden oder den Herstellungsprozeß selbst.

29.4.2019 cs / Quelle: Environmental Health Perspectives

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