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Mehr als vier Tassen Kaffee am Tag sollen leberverlängernd wirken - besonders bei Über-45-jährigen (Eva-Maria Roßmann  / pixelio.de)
Mehr als vier Tassen Kaffee am Tag sollen leberverlängernd wirken - besonders bei Über-45-jährigen (Eva-Maria Roßmann / pixelio.de)
Mehr Kaffee zu trinken, schenkt ein längeres Leben

Spanische Kardiologen haben einen Zusammenhang zwischen einem höheren Kaffeekonsum und einem niedrigeren Sterberisiko entdeckt. Der Schutzmechanismus wirkt ab einer Menge von vier Tassen Kaffee pro Tag – besonders bei Über-45jährigen.

Ob Kaffee nun eher gut oder schlecht für die Gesundheit ist, darüber streiten sich die Mediziner. Wurde dem Kaffee früher oft nachgesagt, er schade Herz und Leber und begünstige das Entstehen von Diabetes, so liegen mittlerweile viele Studien vor, die eher das Gegenteil belegen. Jetzt legt Dr. Adela Navarro die Ergebnisse einer Beobachtung von 19.896 Spaniern/innen vor. Diese waren zu Beginn der Studie im Jahre 1999 im Durchschnitt 37,7 Jahre alt. Die Personen wurden zu ihren Ernährungsgewohnheiten eingangs der Untersuchung und dann alle zehn Jahre wieder befragt.

Im Laufe der Studie starben 337 Teilnehmer/innen. Es stellte sich heraus, dass diejenigen, die mindestens vier Tassen Kaffee täglich konsumierten, ein um 64 Prozent niedrigeres Sterberisiko aufwiesen als jene, die nie oder fast nie Kaffee tranken. Dieses Risiko sank mit jeden zusätzlichen zwei Tassen täglich um weitere 22 Prozent. Besonders offensichtlich wurde dieser Zusammenhang bei Menschen, die mindestens 45 Jahre alt waren und gegenüber dem Untersuchungs-Beginn täglich zwei Tassen Kaffee mehr tranken. Diese zwei zusätzlichen Tassen sorgten für eine um 30 Prozent geringere Sterblichkeit.

Die Kardiologin Navarro regt daher an, „dass der Konsum von vier Tassen Kaffee pro Tag Bestandteil einer gesunden Ernährung von gesunden Menschen sein könnte.” Ob das auch für Patienten mit Herzproblemen oder hohem Blutdruck gilt, ist noch ein wenig fraglich. Aber eine Studie in Brasilien zeigte kürzlich, dass Kaffee selbst bei Patienten mit Herzinsuffizienz (Herzschwäche) das Herz nicht aus dem Rhythmus brachte.

cs 5.9.2017/ Quelle:  ESC 2017

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