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Antioxidantien: Bekämpfen schädigende Einflüsse von freien Radikalen
Antioxidantien: Die Krankheits-Killer

Antioxidantien - was ist das denn? Zwar glauben viele Menschen, dass sie wichtig sind, wissen aber nicht, welche ungeheure Leistung sie vollbringen können. Dabei sind Antioxidantien auf Grund ihrer Wirkungsweise in der Lage, das Risiko zu senken, an Krankheiten wie Arteriosklerose, Rheuma, Asthma oder Krebs zu erkranken.

Bei einer aktuellen Marktforschungsumfrage der Ipsos GmbH zum Thema Antioxidantien gaben 48 Prozent aller Befragten an, ihre Ernährung sei ihnen wichtig - 46 Prozent stuften ihre Ernährung sogar als "sehr wichtig" ein. Allerdings fanden die Marktforscher auch heraus, dass nur ein kleiner Teil der Befragten wusste, dass Antioxidantien auch als Radikalfänger im Körper wirken können.

So gaben zwar 38 Prozent der Befragten an, Antioxidantien zu kennen. Nur 12 Prozent jedoch verbanden Antioxidantien mit den Begriffen gesunde Ernährung, Radikalfänger oder Krebs vorbeugend. Auf die gestützte Nachfrage hin, was Antioxidantien sein könnten, entschieden sich zwar 35 Prozent für gesunde Ernährung, aber nur 29 Prozent für die Antwort Radikalfänger: 27 Prozent der Befragten tippten sogar auf Rostschutz.

"Antioxidantien wirken im Körper als Radikalfänger, weil sie schädigende Angriffe von freien Radikalen auf Zellstrukturen und Eiweißmoleküle verhindern können. Aufgrund dieser Wirkungsweise können Antioxidantien das Risiko, an Krankheiten wie Arteriosklerose, Rheuma, Asthma oder Krebs zu erkranken, senken", erklärt Dr. Susanne Finzel, Privatdozentin Universität Hamburg.

Zu den natürlichen Antioxidantien gehören beispielsweise die Vitamine A, C, E oder Selen. Besonders gute Lieferanten für Antioxidantien sind Obst und Gemüse wie z. B. Tomaten, Weintrauben oder Avocados. Antioxidantien werden inzwischen auch in vielen Kosmetikprodukten eingesetzt, da sie dazu beitragen können, den Hautalterungsprozess zu verlangsamen. In Lebensmitteln kommen Antioxidantien zum Einsatz, weil sie Reaktionen mit Luftsauerstoff - wie z. B. das Ranzigwerden - verhindern.

Durch schädliche Umwelteinflüsse, Rauchen, aber auch durch normale Stoffwechselprozesse entsteht im Körper so genannter „oxidativer Stress“. Dabei werden den Molekülen in den Zellen einzelne Elektronen entrissen. Durch diesen "Klau" gerät das Molekül aus dem Gleichgewicht und wird zum freien Radikal. Um seine Balance wieder herzustellen, entreißt das freie Radikal benachbarten Molekülen ein Elektron. Dieser Vorgang führt zu einer Kettenreaktion, bei der letztlich auch wichtige Zellstrukturen und Eiweißmoleküle angegriffen und geschädigt werden können. An dieser Stelle kommen die Antioxidantien zum Einsatz, denn sie sind in der Lage, ein Elektron abzugeben, ohne dabei selbst zum freien Radikal zu werden. Auf diese Weise bringen die Antioxidantien die freien Radikale wieder ins Gleichgewicht und bremsen ihre Angriffslust.

Nachdem die 1.000 Befragten der Marktforschungsstudie über die Wirkungsweise von Antioxidantien aufgeklärt wurden, zeigten sie reges Interesse an diesem Themenbereich: 73 Prozent der Befragten gaben an, in Zukunft verstärkt darauf zu achten, Lebensmittel und Getränke mit Antioxidantien zu sich zu nehmen. Deutlich favorisiert wurden dabei Getränke, die künftig 68 Prozent bevorzugt vor festen Nahrungsmitteln konsumieren würden.

WANC 26.05.04

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