Einer Studie der Universität Würzburg zufolge, sind Kinder aus Raucher-Haushalten besonders anfällig für Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis.
Zudem wurde im Blut der Kinder eine deutliche Belastung mit Krebs erzeugenden Stoffen aus dem Tabakrauch erkennbar. Tabakrauch gehört nach Angaben der Forscher zu den bedeutendsten Luftschadstoffen, denen Kinder in Räumen ausgesetzt sind. Er besteht aus mehr als 4.500 chemischen Verbindungen, die auf unterschiedliche Weise die Gesundheit belasten.
Dazu gehören Stoffe, die die Schleimhaut reizen, toxische Komponenten und Substanzen, die Allergien auslösen. Außerdem wurden mehr als 50 Substanzen nachgewiesen, die das Erbgut verändern und Krebs erzeugen können.
An der Studie, die über einen Zeitraum von zwei Jahren durchgeführt wurde, nahmen 216 Kinder im Alter von zwei bis 15 Jahren teil. Der Oberarzt der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkranke der Universität Würzburg, Gerald Baier, wurde für die Untersuchung mit dem rund 7.500 Euro dotierten Forschungspreis "Rauchfrei leben" ausgezeichnet.
Quelle: WANC 07.02