Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 


Alkoholkonsum stand bei Männern mit einem erhöhten Risiko für Vorhoffflimmern oder -flattern in Zusammenhang
Alkohol verursacht Vorhofflimmern bei Männern

Alkoholkonsum kann das Risiko für einen bestimmten Typ von unregelmäßigem Herzschlag, das so genannte Vorhoffflimmern oder -flattern, leicht erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt eine dänische Studie.

Lars Frost und Peter Vestergaard vom Aarhas University Hospital 
haben für die Studie fast 48.000 Teilnehmer (22.500 Männer und 25.400 Frauen) befragt, deren Durchschnittsalter bei 56 Jahren lag und die keine Krebsvergangenheit hatten. Sie verwendeten Fragebögen, um zu erheben, welche Art von Alkohol die Probanden tranken und wie oft. Der durchschnittliche Alkoholkonsum lag bei Männern bei 28,2 Gramm pro Tag und bei Frauen bei 13,9 Gramm täglich. Mehr als die Hälfte der Frauen konsumierte weniger als zehn Gramm Alkohol pro Tag. 2,1 Prozent der Männer und drei Prozent der Frauen lebten abstinent.

Innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nach der Befragung entwickelten 556 Teilnehmer ein Vorhofflimmern, 374 Männer (1,7 Prozent) und 182 Frauen (0,7 Prozent). Das Risiko für ein Vorhofflimmern, das mit erhöhtem Alkoholkonsum einherging, war bei Männern leicht erhöht, nicht aber bei Frauen. Im Vergleich zu Männern, die die kleinste Menge an Alkohol zu sich nahmen (erstes Quintil), hatten Männer im zweiten, dritten, vierten und fünften Quintil einen vierprozentigen, 44-prozentigen, 25-prozentigen und 46-prozentigen Anstieg des Risikos für ein Vorhofflimmern.

Verglichen mit Frauen im niedrigsten Quintil hatten jene im zweiten, dritten, vierten und fünften Quintil einen Risikoanstieg um neun Prozent, um 27 Prozent, um 23 Prozent beziehungsweise um 14 Prozent. "c. Bei Frauen schien sich moderater Alkoholkonsum nicht auf das Risiko auszuwirken", so die Forscher.

WANC 20.10.04/pte
Neue Studie zum Alkoholkonsum

Regelmäßiger Alkoholgenuss auch in geringen Mengen schädlich

Kompetenznetz Vorhofflimmern

Wikipedia

 
Seite versenden  
Seite drucken