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Keine Angst vorm Arzt: Die meisten Männer schätzen ihren Gesundheitszustand falsch ein
Männer: Gesundheitsmuffel

Frauen und Gesundheitsforscher wissen es schon lange: Männer sind häufiger krank, gehen seltener zum Arzt und sterben früher – durchschnittlich sechs bis sieben Jahre.

Grund: typische "männliche" Verhaltens- und Lebensweisen, wie z. B. Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel. So leidet laut einer Studie des Allensbacher Instituts für Demoskopie fast jeder dritte Mann unter Bluthochdruck, jeder Vierte hat Probleme mit der Prostata. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hormonstörungen sowie Depressionen sind häufige Gesundheitsleiden. Und was die meisten Vertreter des starken Geschlechts nur ungern zugeben würden: Jeder Fünfte leidet unter Schwierigkeiten beim Sex.

"Viele Männer wollen der traditionellen Rolle entsprechen", erläutert DAK-Experte und Diplom-Psychologe Frank Meiners. Nach dem Motto: Wegen einem kleinen Wehwehchen muss ich doch nicht zum Arzt! Aber die meisten Männer sind sich der gesundheitlichen Gefahren nicht bewusst und überschätzen sogar ihren Zustand. So glaubt die Mehrheit, die durchschnittliche Lebenserwartung deutscher Männer liege bei 79 Lebensjahren – tatsächlich sind es fünf Jahre weniger. Bezeichnend: Auch Vorsorgeuntersuchungen nutzten sie eher selten. Nur 16 Prozent der berechtigten Männer "wagen" den Gang zum Arzt.

WANC 05.03

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