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Allzeit bereit?: Mit zunehmenden Alter steigt die Häufigkeit von Erektionsstörungen (Foto: Hermera)
Jeder fünfte Mann hat Potenzprobleme

Mann spricht nicht gerne darüber, doch für viele Männer sind sie ein Problem. Die Rede ist von Erektionsstörungen. Eine Umfrage zeigt, dass jeder fünfte erwachsene Mann unter einer "Erektilen Dysfunktion" (ED) leidet.

Potenzprobleme werden mit zunehmenden Alter immer häufiger. Der Anteil der Männer, die über die in der Fachsprache Erektile Dysfunktion (ED) genannte Krankheit klagen, steigt von ca. 2 Prozent bei den 30-39-Jährigen bis auf über 50 Prozent bei den über 70-Jährigen.

Bei vielen Patienten lässt sich die "ED" auf eine Erkrankung oder die Einnahme von Medikamenten zurückführen. Besonders häufig, nämlich zu 60 Prozent, ist die ED bei Diabetikern. Auch Patienten mit Herzschwäche (Herzinsuffizienz, 58 Prozent), Durchblutungsstörungen (49 Prozent), Hochdruckkranke (35 Prozent), und Patienten mit Bandscheibenvorfall (29 Prozent) sind oft betroffen. Auch Operationen im kleinen Becken (etwa die Entfernung der Prostata) sowie Störungen beim Wasserlassen können eine ED auslösen. Bei den Hypertonikern ist übrigens die Einnahme bestimmter Medikamente gegen den hohen Blutdruck (Betablocker) oft die Ursache für die ED.

Bei etwa einem Drittel der Männer (entsprechend 7 Prozent der Gesamtgruppe) ist die ED so stark ausgeprägt, dass wegen des Leidensdrucks eine Behandlung angezeigt wäre. Doch obwohl alle Männer von dieser Behandlung (nämlich Viagra oder andere Mittel) gehört haben dürften, trauen sich die wenigsten deswegen zum Arzt. Aus anderen Studien ist bekannt, dass nur etwa 1 Prozent der Männer sich wegen Erektionsstörungen in ärztliche Behandlung begeben.

Ermittelt haben diese Daten Dr. Moritz Braun und Mitarbeiter der Universität Köln. Sie haben 8.000 Männern über 30 im Großraum Köln einen Fragebogen zugeschickt, der speziell für die Diagnose der "ED" erstellt wurde.

WANC 10.03.04
Quelle:Deutsche Medizinische Wochenschrift 2004; 129 (4): 131-136

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