Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 

Fahrradfahrer
Gelenkschonende Sportarte wie Radfahren helfen bei Gelenkproblemen
Gelenkbeschwerden: Wie man sie verhindert

Etwa 1/3 aller Menschen in Deutschland haben Gelenkbeschwerden. Die Gründe liegen nicht nur in der älter werdenden Gesellschaft. Ursachen sind vor allem falsche Ernährung sowie falsche oder mangelnde Bewegung.

Wenn der Mensch altert, altern auch seine Gelenke. Dabei nutzen sich die Knorpel, die die Gelenke schützen und eine reibungslose Bewegung garantieren immer mehr ab und ab einem bestimmten Alter gibt es nur noch wenige Menschen, die nicht zumindest gelegentlich über Gelenkbeschwerden klagen. Meist ist nach dem Aufstehen, bei größeren Temperaturschwankungen und bei körperlichen Belastungen, bei denen man allem die Knie und Hüften spürt.

Doch das Alter ist nicht der einzige Grund für die Abnutzungserscheinungen. Auch zu hohes Gewicht ist Gift für die Gelenke, die unter der starken Belastung schlichtweg aufgerieben werden. Sieben von zehn Menschen mit Gelenkproblemen sind zu schwer.

Wer abnimmt tut sich und seine Gelenken einen Gefallen. Eine Gewichtsreduktion um nur 1 kg senkt das Risiko von gewichtsbedingtem Gelenkverschleiß bereits um 10 Prozent. Eine gewichtsreduzierende Ernährung, die die Gelenke berücksichtigt, beinhaltet viel Obst und Gemüse sowie Milch und Milchprodukte. Außerdem nimmt man bei einer speziellen „Gelenkernährung“ Fisch und collagenhaltigen Nahrungsmitteln zu sich, die die Gelenke mit den richtigen Nährstoffen versorgt und bestimmte Fette, Purine (Abbauprodukte beim häufigen Fleischverzehr) und Arachidonsäure, meidet.

Allerdings: Abnehmen beginnt vor allem im Kopf. Dauerhaft kann man eine Reduzierung nur erreichen, wenn man auch die Ernährungsgewohnheiten dauerhaft umstellt.

Auch wenn es schmerzt, viele Gelenkprobleme lassen sich durch Bewegung bekämpfen. Und: Mangelnde oder falsche Bewegung kann Ursache für die Probleme sein. Durch regelmäßige Gelenk-schonendes Training (Gymnastik, Schwimmen, Rad fahren, Walken ...) wird der Knorpelstoffwechsel angekurbelt und dem Knorpel verstärkt Nährstoffe zugeführt. Fast ein Drittel aller Bundesbürger bewegt sich allerdings viel zu wenig, um aktiv etwas für den Knorpelaufbau zu tun.

Mindestens genauso schädlich wie mangelnde Bewegung ist das Zuviel und die falschen Sportarten. Bereits beim Laufen lasten auf Wirbelsäule, Hüfte, Knie und Sprunggelenk das Doppelte, beim Sport und bei Schnellkraft-Bewegungen mehr als das Vierfache des Körpergewichts – wobei gerade die Sprung- und Schnellkraft-Sportarten einen erhöhten Gelenkverschleiß mit sich bringen.

WANC 24.04.08

Woran erkenne ich, dass ich Rheuma habe?

Woher kommt entzündliches Rheuma?

Ist Wärme oder Kälte besser bei Rheuma?

Muss ich bei entzündlichem Gelenkrheuma Medikamente nehmen?

Hilft eine Rheuma-Diät?

 
Seite versenden  
Seite drucken