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Stundenlanges Sitzen: Ursache für Rückenschmerzen
Rückengesundheit: Die richtige Schmerztherapie

Acht von zehn Deutschen haben es mindestens einmal in ihrem Leben "im Kreuz". Am stärksten betroffen sind die 30- bis 50-Jährigen. Doch die Patienten werden immer jünger. Als wichtige Ursachen werden stundenlanges Sitzen, Fehlhaltungen und mangelnde Bewegung vermutet. Bei der überwiegenden Zahl von Rückenschmerzen ist eine eindeutige Ursache allerdings nicht zu finden.

"Die gesamtgesellschaftlichen Kosten für die Behandlung von Rückenschmerzen betragen jährlich rund 15 Milliarden Euro", stellt Professor Kohlmann vom Institut für Community Medicine in Greifswald fest. Deutschland gebe in jedem Jahr etwa ein Prozent des Bruttosozialproduktes für die Behandlung von Rückenschmerzen und deren Folgen aus. Eine bessere Vorsorge und die Durchsetzung geeigneter Therapiekonzepte können bei der Kosteneinsparung helfen, meint der Experte.

Diesen Aspekt greift das Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e.V. auf. "Wir haben den Tag unter das Motto 'Beraten, bewegen, behandeln - Schmerzen im Visier' gestellt", erklärt Dr. Dietmar Krause, Leiter des Forum Schmerz in Marburg. "Wir möchten Betroffene dabei sowohl über eine rationale Rückenschmerztherapie informieren, als auch geeignete Vorsorgemöglichkeiten erläutern", so der Fachmann.

Die Beschwerden reichen vom leichten Ziehen über Muskelschmerz und stechende Schmerzen, einem pelzigen Gefühl oder Kribbeln in der Haut bis hin zu Lähmungserscheinungen. Nicht immer lassen sich die Symptome mit den ärztlichen Befunden in Einklang bringen. "Das ist auch nicht entscheidend. Wichtig ist das Befinden des Patienten, das es zu bessern gilt", sagt Professor Kohlmann.

Wer an Rückenschmerzen leidet, sollte sich deshalb so schnell wie möglich untersuchen lassen. "Wenn Rückenschmerzen über Monate und Jahre hinweg anhalten oder immer wieder auftreten, können sie chronisch werden", erläutert Dr. Jan-Peter Jansen, Schmerztherapeut aus Berlin und wissenschaftlicher Beirat im Forum Schmerz des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK). Eine rechtzeitige Schmerztherapie sollte dies verhindern.

Die medikamentöse Schmerzbehandlung richtet sich dabei nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Bei leichten Schmerzen reichen einfache, rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke aus. Manchmal kann es aber sinnvoll sein, die Behandlung mit den stärksten zur Verfügung stehenden Schmerzmitteln, den Opioiden, zu beginnen. Sie sind laut WHO auch zur Dauertherapie am besten geeignet.

WANC 05.03.04

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