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Regelmäßiger Bauchtanz kann in seiner Wirkung mit dem Joggen oder Radfahren verglichen werden (Foto: Djamila Kotsch)
Bauchtanz gegen Rückenbeschwerden

Orientalischer Tanz stärkt das Rückgrat. Er lockert die Muskulatur und beugt Rückenbeschwerden vor. Bauchtanz wird von Sportwissenschaftlern inzwischen als Fitnesstraining angesehen.

Bei Bauchtanz denken viele Außenstehende immer noch an orientalisch-anmutige Schönheiten und dunkelhaarigen Frauen in glitzernden Kostümen, die sich zu fremdländischen Klängen in sinnlich-verführerischer Art bewegen. Doch auch außerhalb des Morgenlandes boomt diese Tanzart. In Deutschland beschäftigen sich immerhin 60.000 Frauen als Hobby damit.


Für viele dieser Frauen ist der Bauchtanz mehr als nur ein Tanz. Beim orientalischen Tanz werden alle Muskeln bewegt. Die Bewegungsabläufe sind kompliziert. Die Tänzerinnen lernen schon bei einfachen Bewegungen ihren Körper besser kennen und zu kontrollieren. Sie können Muskeln gezielt anspannen oder locker lassen. Einige Körperübungen werden teilweise auch in der Rückenschule trainiert. Sportwissenschaftler bezeichnen den orientalischen Tanz sogar als eine Art Fitnesstraining.


Auch die Psyche profitiert Bauchtanzlehrern zufolge von den weichen und runden Bewegungen. Der orientalische Tanz enthält viele Aspekte der Musik- und Tanztherapie. Der Auftritt vor Publikum stärkt zudem das Selbstbewusstsein.

Orientalischer Tanz wird deshalb heutzutage von vielen aktiven Frauen als eine Form der Gesundheitsförderung betrieben. Der Begriff „Bauchtanz“ wird von den Tänzerinnen meist abgelehnt. Schließlich wird nicht nur der Bauch bewegt. Außerdem verbinden viele mit dem Wort Bauchtanz dieses leicht anrüchige Klischee leicht zu habender Frauen, das nun wirklich nichts mehr mit dem heutigen Selbstverständnis einer orientalischen Tänzerin zu tun hat.

WANC 01.03.05/sra
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