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Wie wirkt sich die Einnahme von Vitamin A auf das Risiko eines Plattenepithelkarzinom aus?

Kann man mit Vitaminen Krebs vorbeugen? Das Onko-Internetportal beantwortet diese Frage kritisch und warnt vor einer unbedachten Einnahme von Vitaminpräparaten. Nun zeigt aber eine Studie auf, dass die Einnahme von Vitamin A das Risiko einer Plattenepithelkarzinom-Erkrankung - das ist eine Hautkrebs-Erkrankung, auch als weißer Hautkrebs bezeichnet - durchaus einen schützenden Effekt haben kann.

In der Studie wurden die Gesundheitsdaten von 75.170 Frauen, Durchschnittsalter 50,4 Jahre, und von 48.400 Männern, Durchschnittsalter 54,3 Jahre, analysiert. In Beobachtungszeit von zwischen 26 und 28 Jahren wurden insgesamt 3.978 Plattenepithelkarzinom-Erkrankungen diagnostiziert.

Die Studienteilnehmer/innen wurden zu ihrer Ernährung befragt. Dazu wurden Angaben zur der Häufigkeit des Konsums von 130 Lebensmitteln gemacht, deren Vitamingehalt auf Basis einer Ernährungsdatenbank bestimmt worden war. Die Häufigkeit lag zwischen nie und einer Portion am Tag bis zu sechsmal und öfter am Tag. Daraus wurden dann Einnahmenmengen bestimmt, die in fünf Bereiche aufgeteilt wurden: Q1: Frauen 6808/Männer 7236 IU/d, Q2: 9846/10590 IU/d, Q3: 12409/13792 IU/d, Q4: 15560/17896 IU/d, Q5: 21961/26539 IU/d (IU/d bedeutet Internationale Einheit am Tag, bei Vitamin A sind das - in Mikrogramm - 0,3 µg Retinol bzw. 0,6 µg Beta-Carotin).

Grundsätzlich stellte sich heraus, dass der Konsum von Vitamin A das Risiko für eine Plattenepithelkarzinom-Erkrankung verringerte. Und zwar abhängig von der eingenommen Menge. Im Vergleich zu geringsten Menge bedeute die Vitamin A-Menge in Q2 und Q3 eine Verringerung des Erkrankungsrisikos um 3%, in Q4 um 7% und in Q5 um 17%.

1.8.2019 cs / Quelle: JAMA Dermatol

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