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Übergewicht: Erhöht anscheinend auch das Krebsrisiko (Foto: site.inha.ac.kr)
Wer dick ist, bekommt eher Krebs

Dass ein hohes Körpergewicht das Risiko für Krebs erhöht, ergibt eine Studie des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern (ISPM). Übergewicht erhöht nicht nur das Risiko für verschiedene Krebsarten, sondern es bestehen auch Unterschiede zwischen Frauen und Männern.

Das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken, ist bei übergewichtigen Menschen größer als bei Normalgewichtigen. Ein erhöhter Body-Mass-Index (BMI) erhöht das Risiko für Speiseröhrenkrebs, Schilddrüsenkrebs, Nierenkrebs und Darmkrebs bei beiden Geschlechtern deutlich.

Übergewichtige Frauen haben zusätzlich ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs nach der Menopause, Gebärmutterkrebs sowie Krebs der Gallenblase oder der Bauchspeicheldrüse. In Asien haben übergewichtige Frauen - im Vergleich zu Frauen aus Europa oder Nordamerika - ein besonders stark erhöhtes Brustkrebsrisiko.

Bei Männern erhöht Übergewicht das Risiko für schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom). Außerdem besteht ein Zusammenhang zwischen Übergewicht und Leukämien sowie Lymphknotenvergrößerungen.

"Über die letzten Jahre wurde zusehends klarer, dass Übergewicht mit einem erhöhten Krebsrisiko einhergeht. Die Ergebnisse unserer Übersichtsarbeit sind aktueller und detaillierter als die Resultate des WCRF-Reports", sagt Marcel Zwahlen, Leiter der "Research Support Unit" am ISPM. "So konnten wir erstmals unterschiedliche Risikoerhöhungen bei Frauen und Männern oder für verschiedene Weltregionen feststellen." Die Ursachen für diese unterschiedlichen Risikoerhöhungen sind noch unbekannt, sollen aber weiter untersucht werden.

WANC 15.02.08

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