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IKKá-Molekül: Verantwortlich für die Regulierung der köpereigenen Infektions- und Entzündungsabwehr
"Schalter" für Infektionen

Ein bestimmtes Molekül scheint die Fähigkeit des Körpers zu beeinflussen, sich gegen Infektionen wehren zu können.

Die Entdeckung eines "molekularen Schalters", der zu neuen Behandlungswegen bei der Therapie von Infektionskrankheiten wie MRSA und entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis führen kann, ist einem Forscherteam des Imperial College London
gelungen. Das Team identifizierte das IKKá-Molekül, das als Bremse bei immunisierenden Zellvorgängen wirkt und verantwortlich für die Regulierung der köpereigenen Infektions- und Entzündungsabwehr ist.

Durch das Unterbinden der IKKá-Aktivität konnten die Forscher die Fähigkeit des Körpers sich gegen Infektionen zu wehren signifikant erhöhen. Gleichzeitig wurde jedoch auch die Reaktion auf einen bereits bestehenden Infekt gesteigert. Darüber hinaus verhindert das IKKá-Molekül die Aktivierung von Immunzellen und blockiert Entzündungen.

Dies ist eine Entdeckung, die zu neuen Behandlungsmethoden bei entzündlichen Krankheiten führen kann. "Die Identifizierung dieses zweischneidig agierenden Moleküls ist von riesiger Bedeutung für eine ganze Reihe von schwerwiegenden Erkrankungen wie beispielsweise MRSA. Durch die steigende antibakterielle Resistenz könnte dieser neue Aspekt eine Möglichkeit eröffnen Infektionen zu stoppen, ohne auf einen Medikamentencocktail aus Antibiotika zurückgreifen zu müssen", erklärte Studienleiter Toby Lawrence.

WANC 29.04.05/pte
Wenn Antibiotika nicht mehr helfen

Wenn Infektionen das Immunsystem durch-einander- bringen

Verstärkung für das Immunsystem

 
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