Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 


Ein kleiner Pieks schafft Schutz (Foto: Browa, Marburg)
Grippe: Besser impfen lassen

Vergessen Sie die Grippeschutzimpfung nicht. Das gilt vor allem für ältere und gesundheitlich gefährdete Menschen. Denn Influenza kann zu einer Herzmuskel-Entzündung oder zu einer Lungen-Entzündung führen.

Die nach wie vor vielfach unterschätzte Bedeutung der Impfung lässt sich nicht zuletzt mit eindrucksvollen statistischen Daten belegen. So wurden nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) für die Saison 2003/04 etwa 14.000 bis 17.000 grippebedingte Klinik-Einweisungen – darunter 9.000 bis 10.000 Kinder unter 5 Jahren –, rund 1,4 Millionen Arztbesuche wegen Grippe und rund 500.000 Krankschreibungen geschätzt.

Bei der Influenza geht alles meist ganz schnell: Plötzlich und unerwartet fühlt man sich schwer krank, hat hohes Fieber, Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen. Dazu gesellen sich Husten und andere Beschwerden der Atemwege. Häufigste Komplikationen der Virusgrippe sind Lungenentzündungen. Meistens handelt es sich um Bakterien wie Pneumokokken, die sich auf den durch die Influenza-Viren bereits vorgeschädigten Atemwegen ansiedeln und Lungenentzündungen auslösen.

Die Influenza kann zu einer Herzmuskel-Entzündung oder zu einer Lungen-Entzündung führen. Dies ist umso bedrohlicher, als beide Erkrankungen zu Beginn unspektakulär – Symptome zunächst nur: Müdigkeit, Schlappheit – verlaufen und also häufig erst spät erkannt werden.

Die Influenza-Schutzimpfung ist allen älteren Menschen über 60 Jahre und allen Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund eines Grundleidens empfohlen. Dazu gehören Personen mit chronischen Lungenerkrankungen wie zum Beispiel Asthma, mit Herz- Kreislauf-, Leber- und Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselkrankheiten, multipler Sklerose, erworbener und angeborener Immundefizienz.

Zudem sollten sich Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen, klinisches und Pflege-Personal sowie Personen, die in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr arbeiten, impfen lassen.

Die Grippeschutzimpfung muss jedes Jahr erneuert werden. Grund ist die ständige Verände-rung der Viren. Deshalb wird der Impfstoff aktuell angepasst und wirkt dann gegen die gerade zirkulierenden Erreger.

WANC 28.10.04/dgk
Informationen zur Virus-Grippe (Influenza)

Grippe ist nicht gleich Erkältung

Grippevirus lauert lange im Körper

Chronisch Kranke und Ältere: Gegen Influenza impfen lassen

Deutsches Grünes Kreuz: Influenza

 
Seite versenden  
Seite drucken