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Foto: GSK
Die WHO fordert von den Staaten, bei Masern eine Impfquote von 95% zu erreichen (Foto: GSK)
Masern: Immer noch da, immer noch gefährlich

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt: Masern verbreiten sich in Europa nach wie vor. Besorgniserregend ist der Anstieg in den ersten sieben Monaten dieses Jahres. Von dem Ziel, Masern bis 2015 auszurotten, scheint die Region weiter entfernt als zuvor.

In Europa - 40 von 53 Mitgliedsstaaten haben Zahlen abgegeben - hat die WHO mehr als 26000 offiziell gemeldete Masernfälle bis einschließlich Juli 2011 gezählt. Das bedeutet einen Anstieg von 276% zum gleichen Zeitraum 2007, erbost sich die WHO. Darauf müssen die Staaten reagieren, ärgert sich Zsuzusanna Jakab, WHO-Regional Direktor und zuständig für den europäischen Raum. Vor allem, weil die tatsächlichen Zahlen viel höher liegen dürften. Deshalb müsse viel mehr dafür getan werden, um endlich die angestrebte Durchimpfung der Bevölkerung in Höhe von 95 Prozent erreicht werde.

Besonders betroffen ist Frankreich. Dort hat es offiziell 14025 Maserninfektionen gegeben. Ob dagegen die nun angeschobene landesweite Informationskampagne für eine Impfung etwas ändern kann, bleibt abzuwarten. Auch in Deutschland feiern die Neuerkrankungen an Masern Höchststände. Im ersten Halbjahr 2011 wurden 1295 Masernfälle verzeichnet. Den bisherigen Rekord hält das Jahr 2006, in dem es insgesamt 2300 Fälle gab. Normal sind zwischen 500 und 1000 Fälle im Jahr.

Neun Tote hat es schon gegeben, die meisten (80%) waren älter als zehn Jahre. Vielleicht ist gerade das das Problem: Masern sind keine Kinderkrankheit und die Infektion ist keine Lapalie, sondern kann richtig gefährlich sein. So warnt das Niedersächsische Landesgesundheitsamt, dass Masern erhebliche Komplikationen und Folgeerkrankungen mit sich bringen kann. Beispielsweise Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Durchfälle sowie eine Entzündung des Gehirns (Enzepahlitis).

26.10.2011/ Quelle: WHO World Health Organization
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