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Sonnenbaden: Hautschutz durch Zink
Zink: Schutz für die Haut

Zink schützt die Haut. Denn Zinkmangel kann unter anderem zu Schädigungen an Haut und Schleimhäuten führen. Für Sonnenhungrige empfiehlt sich daher: mindestens 14 Tage vor Antritt der Reise und während des Urlaubs täglich mindestens 15 mg Zink einnehmen. Damit kann man dem Sonnenbrand vorbeugen. Aber Vorsicht: Dennoch empfiehlt es sich, eine Sonnenschutzcreme zu benutzen und sich je nach Hauttyp nicht zu lange den bräunenden Strahlen auszuliefern.

Zink kann aber noch mehr. Als Botenstoff übernimmt es die Übertragung biochemischer Signale. Das lebensnotwendige Spurenelement entpuppte sich in einer Reihe von Studien, die Experten erstmalig auf dem vierten internationalen Zink-Kongress „Zinc signals“ vorstellten, als unerlässlich für die Erhaltung der Gesundheit beim Menschen. Nachgewiesen ist, dass Zink in organischen Verbindungen (Studie von Dr. rer. Nat. Andreas Hensel) die Wundheilung im Vergleich zu anderen Zinkverbindungen erheblich mehr vorantreibt. Frau Dr. Michal Hershfinkel, Ben-Gurion-Universität of the Negev (Israel), zeigte, wie ausreichende Mengen von Zink im Blut in Hautzellen die Prozesse der Wundheilung auslösen. In ihren Untersuchungen schlossen sich unter Zinkgabe Wunden innerhalb von 24 Stunden. Denn Hautzellen besitzen spezielle Zinkrezeptoren.

Vergleichbare Rezeptoren fanden die Wissenschaftler auch an anderen Zellen, insbesondere an Insulin produzierenden, wie an der Bauchspeicheldrüse und an den Nervenzellen des Gehirns. Daher sollten Diabetiker sowie Patienten mit Wundheilungsstörungen und Hauterkrankungen Zink substituieren, folgerte Sven-David Müller von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik. Denn die Zinksubstitution hat eine positive Auswirkung auf die Regulierung des Blutzuckers.

WANC 05.03

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