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(Foto: FlickrCC/Natta/pte)
Hohe Beanspruchung: Smartphones ermüden und reizen die Augen (Foto: FlickrCC/Natta/pte)
Smartphones: Kraftakt für das Auge

Smartphones verändern die Kommunikation. Vor allem führen sie aber auch dazu, dass diese Kommunikation vermehrt über Lesen und Eintippen funktioniert. Und dass sich das Auge mit starrem Blick auf kleine Bildschirme konzentrieren muss. Damit wird das Auge stark gefordert. Denn die übermäßige Inanspruchnahme durch mobile Geräte macht unser Sehorgan müde und gereizt und löst bei manchen sogar Sehstörungen aus. Regelmäßiges Augentraining kann vor Nebeneffekten des Smartphones schützen.

Bei der Smartphone-Nutzung treffen mehrere Probleme aufeinander, die schon bisher aus dem Büroalltag bekannt sind. So erhöht etwa die ständige kurze Fixierung des Bildschirms die Anspannung der inneren Augenmuskeln, verschlechtert damit deren Durchblutung und verlangsamt den Schwenk von Nah- auf Fernsicht. „Die Augen werden dadurch überreizt,", erklärt Frank Grunwald, Experte für Gesundheitsmanagement beim Deutschen Ring.

Das beschränkte Format des Displays verschärft das Problem nur noch. „Viele Websites sind noch nicht für die Darstellung am Smartphone ausgelegt. Die kleinen Zeichen zwingen viele dazu, mit ungesunder Körperhaltung abzulesen", warnt Grunwald. Frühere Schonungsphasen für die Augen wie etwa Mahlzeiten oder die Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln werden außerdem immer öfter abermals dem Smartphone gewidmet, ähnlich wie auch die ständige Erreichbarkeit die Erholung schmälert.

Als Gegenmaßnahme empfiehlt Grunwald einfache Augenübungen. Schon Gähnen entspannt die Muskeln und befeuchtet die Augen, wie auch regelmäßiges Zwinkern hilft. „Bei konzentriertem Arbeiten sinkt die Zahl der Augenaufschläge oft von 20 auf nur ein- bis zweimal pro Minute. Wer nach längeren Arbeitsphasen zehnmal hintereinander zwinkert, versorgt die Augen mit Tränenflüssigkeit und frischt den Blick wieder auf", so der Rat des Experten. Bei andauernden Beschwerden sollte man allerdings einen Augenarzt aufsuchen.

Für die Alltagsnutzung sei es ratsam, kleine mobile Geräte nicht dauerhaft zu verwenden, wenn es etwa um längere Texte oder komplexe Arbeiten geht. „Bei notwendigen Aufgaben ist das konzentrierte Abarbeiten am Stück wichtig. Man sollte den Blick nicht ständig zwischen Smartphone und Umgebung springen lassen, da auch der ständige Wechsel der Perspektive aufgrund der Anpassung der Distanz, Helligkeit und Größe die Augen belastet", weiß Grunwald.

12.05.2011/ Quelle: Deutscher Ring Krankenversicherungsverein, pte

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