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„Inhalative Allergenvermeidung“ im Schlaf für Patienten mit allergischem Asthma (Foto: Airsonett)
„Inhalative Allergenvermeidung“ im Schlaf für Patienten mit allergischem Asthma (Foto: Airsonett)
Inhalative Allergenvermeidung: Asthma im Schlaf behandeln

Beschwerden durch schweres allergisches Asthma lassen sich im Schlaf behandeln: Eine europäische Studie hat die "inhalative Allergenvermeidung" durch einen Luftreiniger am Bett untersucht. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Behandlung wirksam und ohne Nebenwirkungen hilft.

Menschen mit schweren Asthmasymptomen leiden häufig unter Schlafproblemen, weil ihre Atmung beeinträchtigt ist. Der Luftreiniger befreit die Atemluft von Allergenen und baut durch temperaturgesteuerte gleichmäßige (laminare) Luftströmungen eine nahezu allergenfreie Schutzzone um den Kopf des Patienten auf. Die leicht gekühlte, hoch aufgereinigte Luft mit einem Temperaturunterschied von ca. 0,8°C verdrängt dabei die allergenhaltige Umgebungsluft. Als interessant bewerten Ärzte diese Methode vor allem für Patienten, die unter schweren und häufigen Symptomen ihrer Asthmaerkrankung leiden.

Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) sagt, dass die getestete Behandlungsmethode deutlich den Allergengehalt in der Atemluft vermindert. So verbesserten sich sowohl Beschwerden als auch die Lebensqualität der Patienten. Dank der allergenfreien Phasen könne sich der Patient während der Nacht erholen - mit positivem Effekt am nächsten Tag. Die Therapie zeige nachweislich gute Behandlungserfolge für Patienten, die an einem ganzjährigen allergischen Asthma leiden und zum Beispiel gegen Hausstaubmilben, Katzen, Hunden oder Pilzsporen sensibilisiert sind. Kinderarzt Prof. Eckard Hamelmann, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), schätzt, dass bei mindestens fünf Prozent seiner Patienten mit ganzjährigem allergischen Asthma die Symptome fortbestehen: "Diese Patienten brauchen zusätzliche Behandlungswege, um ihre Symptome zu kontrollieren und häufige Anfälle zu vermeiden. Die neue Methode kann als begleitende Therapie sicher gute Dienste leisten."

wanc 19.12.2011/ Quelle: Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), Thorax (2011), doi:10.1136/thoraxjnl-2011-200665
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