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Gar nicht mehr so gemütlich: Allergien durch Hausstaub-Milben
Heizungsluft erhöht Allergiegefahr

Winzige Partikel von Hausstaubmilben steigen vor allem mit der Heizungsluft auf. Deshalb sind Allergiker in der Heizperiode besonders gefährdet.

Mit der aufsteigenden Heizungsluft in Wohnungen werden im Herbst und Winter nicht nur vermehrt Hausstaubpartikelchen durch die Luft gewirbelt, sondern auch winzige und mit dem menschlichen Auge nicht sichtbare Kotkrümelchen von Hausstaubmilben. Gerade letztere sind bei empfindlichen Menschen der Auslöser für die so genannte Hausstaubmilben-Allergie, die sich durch Niesanfälle, Fließschnupfen, Augentränen oder -jucken und Husten bemerkbar macht. In schweren Fällen können sogar Atemnot und Asthma die Folge sein. Etwa 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung leiden bereits unter Hausstaubmilben-Allergie, und ihre Zahl steigt.

Hauptlebensräume der Hausstaubmilben sind Betten, vor allem Matratzen. Sie halten sich aber auch in Polstermöbeln, Teppichen und Teppichböden auf. Und weil es in Matratzen, Decken und Kissen warm ist und sie in Form von menschlichen Hautschuppen zudem genügend Nahrung vorfinden, vermehren sie sich hier auch noch sehr schnell.

Um den Milbenbefall und damit den Anfall des Allergie auslösenden Milbenkots zu reduzieren, empfehlen Allergologen, das Schlafzimmer kühl zu halten, häufig zu lüften, regelmäßig zu saugen und auf "Staubfänger" sowie Teppichböden zu verzichten. Wenn das nicht ausreicht, kann ein spezielles Hausstaub-Milbenspray auf der Basis von natürlichem Neembaumsamenöl jetzt für weitere  Abhilfe sorgen. Bei  einem Test dieses Sprays durch das  Institut für Umweltkrankheiten, Bad Emstal,  konnte das  Milbenaufkommen  um bis zu 90 Prozent reduziert und  der  Allergengehalt  somit  auf  ein  für  Allergiker verträgliches  Maß  gesenkt werden.

WANC 26.10.04
Sauber allein genügt nicht: Hausstauballergie

Jeder dritte Deutsche hat Allergien

Pneumologe.de: Hausstaub

 
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