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Foto: obs/CMA
Mehr Obst - mehr Vitamine: Ein Mangel fördert das Risiko für Asthma (Foto: obs/CMA)
Asthma: Vitaminmangel erhöht Risiko

Eine geringe Aufnahme der Vitamine A und C kann anscheinend das Asthma-Risiko erhöhen. Bei einem Mangel an Vitamin C stieg das Risiko um zwölf Prozent. Bei Vitamin A war der Anstieg des Risikos weniger deutlich. Der Zusammenhang blieb aber dennoch bestehen.

Inwieweit Vitaminmangel und Asthma zusammenhängen, ist durchaus umstritten. So gibt es die Ansicht, dass schon ein geringer Vitamin-A-Mangel Erkrankungen der Atemwege durch Veränderungen der Schleimhaut hervorrufen kann. Zwischen einem leichten Vitamin-A-Mangel und der Häufigkeit respiratorischer Infekte bestehe eine nachgewiesene Korrelation. Von Vitamin C wird gesagt, dass es das wichtigste Mittel gegen Entzündungen der Bronchien ist. Zu wenig Vitamin C werde dazu führen, dass die Entzündungsstoffe (Histamin) ansteigen könnten. Auch Vitamin E soll, so die Behauptung, gegen Entzündungen der Bronchien wirken.

Für die aktuelle Studie wurden 40 Untersuchungen mit Kindern und Erwachsenen, die seit 1980 veröffentlicht wurden, ausgewertet. Es konnte kein Zusammenhang bei Vitamin E nachgewiesen werden. Die Verbindung bei den Vitaminen A und C war jedoch deutlich nachvollziehbar, sagt das Team um Jo Leonardi von der University of Nottingham.

Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass ein Mangel an Vitamin C, das etwa in Obst und Gemüse enthalten ist, das Asthma-Risiko erhöht. Für Vitamin A, das in Käse, Eiern und ölreichem Fisch vorkommt, konnte keine exakte Prozentangabe gemacht werden. Bemerkenswert war jedoch, dass Teilnehmer mit schwerem Asthma durchschnittlich die Hälfte der täglich empfohlenen Menge des Vitamins zu sich nahmen. Leonardi-Bee betonte, dass es jetzt wichtig sei, weitere Studien durchzuführen, um den Zusammenhang genau zu klären und zu untersuchen, ob es einen direkten Zusammenhang zwischen der konsumierten Vitaminmenge und der Krankheit Asthma gibt.

WANC 23.04.09/Quelle: Thorax/pte

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