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Nikotinpflaster: Gefahr einer Allergie

Wer sich ein Nikotinpflaster auf die Haut klebt, der hat den großen Wunsch, seine Sucht aufzugeben. Doch bei manchen bewirkt dieser Wunsch ein Problem: Denn durch den intensiven Kontakt mit dem Suchtstoff kann es zu einer Kontaktallergie auf Nikotin kommen.
 
Dass Nikotin die Haut reizt, weiß man von Arbeitern/innnen in Zigarettenfabriken. Doch erst viel später hat man erkannt, dass Nikotin auch ein Allergen sein kann. Björn Hausen vom Dermatologischen Zentrum des Elbeklinikum Buxtehude weiß, warum Nikotin erst seit einiger Zeit als Allergieauslöser bekannt ist. Allergietests auf Nikotin sind nur selten positiv. Denn nur wenn es frisch aus Tabakblättern gewonnen wurde, ist es allergisch. Sobald sich das Nikotin an der Luft dunkel verfärbt, verliert es seine allergenen Eigenschaften.

Hausen weiß aus den Krankheitsfällen seiner Patienten, dass das Immunsystem auf Substanzen ganz unterschiedlich reagieren, abhängig von dem Weg, au dem sie in den Körper gelangen. Während das Rauchen einer Zigarette nur selten eine Allergie auslöst, sieht das bei Hautkontakt ganz anders aus. Trifft der Giftstoff nämlich auf die sogenannten Langerhans-Zellen der Haut, dann reagieren diese Immunzellen. Der ständige Kontakt erhöht das Risiko einer Sensibilisierung und damit das einer allergischen Reaktion.



Berliner Ärzteblatt 16.02.07/ Quelle: B. M. Hausen, Kontaktallergie auf Nikotin, AktuelleDermatologie 2007; 33 (1): S. 39-41
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