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Wenn Duftstoffe Allergien auslösen

Duftstoffe, wie sie in kosmetischen Mitteln, in Wasch- und Reinigungsmitteln vorkommen, können Allergien auslösen. Und zwar nicht nur, wenn sie mit der Haut in Kontakt kommen. Auch beim Einatmen kann der Körper allergisch reagieren.

Wenn es gut riecht, ist das nicht immer gut. Denn der gute Duft - ob im Kaufhaus, in der Toilette oder in der U-Bahn-Station - ist gar nicht echt. Er ist synthetische und kommt von chemisch hergestellten Duftstoffen. Doch diese Duftstoffe können nicht nur die Atemwege belasten und allergische Reaktionen auslösen.

Einige Duftstoffe können auch allergische Reaktionen der Haut auslösen - sogenannte Kontaktallergien. Diese Gefahr ist bei kosmetischen Produkten besonders hoch, weshalb sie auf Verpackungen angegeben werden müssen. Allerdings nur, wenn eine bestimmte Höhe der Konzentrationen des Duftes überschreiten wird. Möglicherweise besteht sogar eine Verbindung: Zeigen Menschen eine Kontaktallergie auf bestimmte Duftstoffe, dann tragen sie wahrscheinlich ein erhöhtes Risiko für Reizungen der Atemwege, sobald diese chemischen Stoffe eingeatmet werden.

Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) fordert, dass Verbraucher informiert werden müssten, falls "Duftmarketing" - beispielsweise über die Klimaanlage eines Kaufhauses - eingesetzt werde. Außerdem sollten die Inhaltsstoffe viel mehr auf ein mögliches allergisches Potential getestet werden.



Berliner Ärzteblatt 06.08.08/ Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
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