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Ein Wutanfall schädigt das Herz und die Gefäße (Foto: www.BlickReflex.de/ pixelio.de)
Ein Wutanfall schädigt das Herz und die Gefäße (Foto: www.BlickReflex.de/ pixelio.de)
Wut und Angst: Das Herz lebt gefährlich

Menschen, die sich furchtbar ärgern, können einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erleiden. Nicht nur Wutausbrüche, sondern auch Angstattacken können das Risiko für ein Versagen des Herzens erstaunlich in die Höhe schrauben.

An der Universität von Sydney wurden 313 Patienten mit einem akuten Herzinfarkt genauer untersucht. Alle berichteten, sich innerhalb der letzten 48 Stunden vor dem Herzinfarkt aufgeregt zu haben und wütend gewesen zu sein. Die Stärke der Wutausbrüche mussten die Patienten/innen auf einer Skala von 1 (relativ ruhig) bis 7 (außerordentlich wütend, völlig ausgeflippt und unkontrollierbar, wirft mit Gegenständen, verletzt sich oder andere) bewerten.

Bei einem Wutausbruch ab dem Skalenwert 5 (sehr ärgerlich, hohe Anspannung, geballte Fäuste, kurz vor einem Ausrasten) stieg das Risiko um das 8,5-Fache, innerhalb der nächsten zwei Stunden, einen Herzinfarkt zu bekommen. Besonders starke Angstzustände waren sogar noch gefährlicher: Damit stieg die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt sogar um das 9,5-Fache.

Die Wissenschaftler wollen nun untersuchen, ob auch andere extreme emotionale Zustände das Risiko eines Herzinfarktes erhöhen können. IBei anderen Studien wurden bereits Hinweise gefunden, dass z.B. Stresszustände durch den Tod eines nahestehenden Menschen oder unangenehme Situationen bei der Arbeit der Gesundheit sehr zusetzen können.

Berliner Ärzteblatt 03.03.2015/ Quelle: European Heart Journal: Acute Cardiovascular Care

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