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Schlafapnoe greift das Herz an

Im Volksmund nennt es sich Schnarchen, im Medizinerdeutsch obstruktives Schlafapnoe-Syndrom. Damit ist gemeint, dass das Schnarchen durch Atemaussetzer unterbrochen wird. Ärzte warnen denn auch, dass es sich um eine schwere Atmungsstörung handelt, die lebensbedrohliche Folgeerkrankungen mit sich bringen kann. Eine ist, dass der Herzmuskel geschädigt wird.

Die Schlafapnoe kann das Risiko für ein Erkrankung von Herz und Kreislauf erhöhen. Untersucht wurden 1645 Männer und Frauen im Alter von durchschnittlich 62,5 Jahren. Diese wurden über einen Zeitraum von etwas über zwölf Jahre beobachtet. Dabei wurde ermittelt, um welchen Schwergrad der obstruktiven Schlafapnoe handelte. Bei unter fünf Atemaussetzern pro Nacht war er leicht, bei 5 bis 15 wurde er als mild, bei 15 bis 20 als mittel und bei über 30 Atemaussetzern in der Nacht als schwer eingestuft.

Es stellte sich heraus, dass bei den Patienten im mittleren oder Seniorenalter die Schwere der Schlafapnoe einen direkten Einfluss auf die Herzgesundheit hatte. Selbst bei geringere Schwere wirkte sich das auf den Herzmuskel aus. Je häufiger Atemaussetzer oder Atemstillstand auftrat, desto größer war die Gefahr, dass der Herzmuskel geschädigt wurde.

Berliner Ärzteblatt 28.10.2013/ Quelle: American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine

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