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Schlecht geschlafen? Herz in Gefahr.

Schlafstörungen können ihre Ursache in einer Verkalkung der Blutgefäße, der Arteriosklerose, haben. Die Gefahr dabei: Wer nicht gut schläft, hat ein erhöhtes Risiko von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen.

Prof. Dr. Peter Young vom Universitätsklinikum Münster, Sektion Schlafmedizin, sieht die Gefahren bei seinen Patienten. Arteriosklerose setzt die Halsschlagader zu. Das kann zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen, äußert sich aber vorab in Schlafstörungen. Denn Patienten mit Gefäßverkalkung der Halsschlagader leiden oft unter gefährlichen Atemstillständen während des Schlafens.

Jeder dritte Patient ist davon betroffen: Er leidet unter diesem sogenannten Schlafapnoe-Syndrom und gleichzeitig auch an Arteriosklerose der Halsschlagader. Zusammen ist das ein sehr ungesunder Zusammenhang, da auch Schlafstörungen selbst Herz und Kreislauf schaden. Diese Störungen sorgen nämlich dafür, dass sich der Herzschlag nachts nicht in dem Maße verlangsamt, wie das bei Gesunden der Fall ist. Auf Dauer stört das die Herzfrequenz und und verschlechtert die Funktion des Herzens.


Berliner Ärzteblatt 27.04.2011/ Quelle: 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN)
Die großen Gefahren der Schlafapnoe

Schlafapnoe: Höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall

Schlafapnoe: Atemnot im Schlaf wird oft übersehen

Wenig Schlaf: Gefahr für das Herz

Schlafstörungen: Schaden Psyche und Herz

 
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