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Sich nicht ärgern, sondern gut gelaunt zu sein, hält gesund
Sich nicht ärgern, sondern gut gelaunt zu sein, hält gesund
Wer sich keine Sorgen macht, bekommt seltener einen Herzinfarkt

Wer positiv gestimmt ist, ein sonniges Gemüt hat und sich nicht von Sorgen verzehren lässt, lebt gesünder. Eine neue Studie belegt, dass Menschen mit heiterem Temperament seltener unter Herz-Kreislauf-Problemen leiden oder einen Herzinfarkt bekommen.

"Wenn jemand glücklich ist, dann wirkt sich das auf Erkrankungen aus. Letztendlich bleibt man gesünder," freut sich Dr. Lisa R. Yankee, Professor der internistischen Medizin an der US-amerikanischen Johns Hopkins Universität. Sie hat 1.483 Geschwisterpaare untersucht, bei denen ein Bruder oder eine Schwester einen Herzinfarkt hatte, bevor er/sie 60 Jahre alt geworden war. Diese Geschwister hat sie zwischen 5 und 25 Jahren beobachtet.

Zur Erklärung: Studien haben entdeckt, dass enge Verwandte und vor allem - jüngere - Geschwister besonders gefährdet sind, einen Herzinfarkt zu bekommen, wenn der Bruder/die Schwester einen frühen Herzinfarkt erlitten hatten. War der frühe Herzinfarkt - also im Alter unter 60 Jahren - bei einer Schwester aufgetreten, erhöhte sich das Risiko für die andere Geschwisterhälfte um das 2,2-Fache, hatte den Herzinfarkt ein Bruder bekommen, dann stieg das Risiko für die andere Geschwisterhälfte sogar um das 4,3-Fache.

Bei den Geschwistern wurde anhand einer Skala, die von 0 bis 110 reichte, das Wohlbefinden erfasst. Es stellte sich heraus, dass je höher der Wert des Wohlbefindens war, desto weniger wahrscheinlich ein Herzinfarkt auftrat. Durchschnittlich hatten die positiv gestimmten Menschen ein um ein Drittel geringeres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, wie diejenigen, die das Leben negativer betrachteten. Am stärksten wirkte sich ein fröhliches Temperament bei denen aus, die mit dem höchsten Risiko für einen Herzvorfall ermittelt worden waren. Bei diesen Personen ließ positives Denken und Optimismus die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt um bis zu 50% sinken.

Berliner Ärzteblatt 11.07.2013/ Quelle: American Journal of Cardiology
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