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Winterkälte gefährdet das Herz

Kälte kann dem Herz schaden. Sehr niedrige Temperaturen können im Extremfall sogar zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Besonders gefährdet sind Herzpatienten, die bei Atemnot und Brustenge einen Arzt aufsuchen sollten.

Wenn draußen die Temperaturen sinken, dann schaltet der Körper auf seinen Wärmesparmodus und zieht die Blutgefäße zusammen. Was eigentlich als Überlebensstrategie gedacht ist, kann in extremen Situationen aber lebensgefährlich werden. Denn das Herz muss das Blut gegen erhöhte Widerstände in die Gefäße pumpen. Und das kann schnell zu einer Überlastung des Herzmuskels führen.

Dass diese Situation schnell lebensbedrohlich werden kann, zeigen die Zahlen. Im Winter steigt das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko. Die Deutsche Hochdruckliga schätzt, dass Todesfälle durch Herz- und Kreislaufprobleme im Winter 20- bis 50mal häufiger sind als bei wärmeren klimatischen Bedingungen.

Besonders gefährdet sind Menschen mit Herzerkrankungen. Bei verengten Herzkranzgefäßen können Kälte und körperliche Belastung leicht zu einer Durchblutungsstörung und zu einer Überlastung des Herzmuskels führen. Das gilt auch für Patienten mit Herzrhythmusstörungen.

Ärzte raten deshalb Herzpatienten dazu, im Winter eine hohe Belastung, z.B. durch Schneeschippen, des Herzens zu vermeiden. Das heißt jedoch nicht, dass sich Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung im Winter gar nicht bewegen sollen. Ganz im Gegenteil, regelmäßige Bewegung ist auch in der kalten Jahreszeit gesund. Vermieden werden sollten aber Spitzenbelastungen, die durch große körperliche Anstrengung entstehen.

Berliner Ärzteblatt 18.12.2013/ Quelle: Journal of Nuclear Cardiology, Herzstiftung

Eisige Kälte: Herz in Gefahr

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Herzinfarkt: Risiko im Winter höher

 
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