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Herz-Patienten: 25% haben Depressionen, doch nur wenige werden behandelt

Patienten/innen mit Herz-Kreislauf-Krankheiten, die im Krankenhaus behandelt werden, leiden wesentlich häufiger unter depressiven Störungen als die Allgemeinbevölkerung. Doch behandelt werden diese Depressionen relativ selten: Eine adäquate Therapie erhalten gerade einmal 29% der Patienten/innen.

Inzwischen sprechen die Ergebnisse von medizinischen Studien eine deutliche Sprache. Depressionen kommen häufig in Begleitung einer koronaren Herzerkrankung. Das ist um so schlimmer, weil gerade die Patienten, die an beiden Krankheiten leiden, schlechtere Genesungschancen haben. Außerdem ist die Therapietreue der Patienten einschränkt und die Krankheitskosten liegen höher.

In einer Studie (CDCare Studie) wurde bei insgesamt 23% der 1.266 Teilnehmer/innen eine Depression diagnostiziert. Bei 22,1% der Frauen und 15,5% der Männer war innerhalb der vorangegangenen 12 Wochen eine Depression aufgetreten („12-Wochen-Prävalenz“). Zum Vergleich: In der Allgemeinbevölkerung sind es 10,6% bei Frauen und 4,8% bei Männern. In den vorangegangenen vier Wochen („4-Wochen-Prävalenz“) hatten 17,6% der Frauen und 10,7% der Männer eine Depression.

In Behandlung wegen einer Depression befanden sich aber nur insgesamt 5,1% aller Teilnehmer/innnen. 2,6 % hatten in den 12 Monaten davor eine Behandlung gegen eine Depression abgeschlossen. Gerade einmal  29 % Prozent den Teilnehmer/innen mit bestehender mittelschwerer bis schwerer Depressions-Episode befanden sich aktuell in ärztlicher Betreuung.

09.04.2015/ Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie

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