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Bessere Blutgefäße durch geringeres Körpergewicht

Bei stark übergewichtigen Personen führt ein rascher und umfangreicher Gewichtsverlust zu einem besseren Zustand  und zu einer niedrigeren Verkalkung der Gefäße. Und damit sinkt die Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

In einer Studie des Universitären Herzzentrums Hamburg wurden insgesamt 46 Patienten mit einem ursprünglich krankhaft erhöhten Body-Mass-Index von rund 52 untersucht. Diese Patienten unterzogen sich einer Magenbandoperation durchgeführt wurde. Das Magenband ist ein weiches Kunststoffband, das um den oberen Teil des Magens geschlungen wird. Die Verkleinerung sorgt dafür, dass Speisen nun sehr viel langsamer in den unteren Teil des Magens gelangen. Damit kann der Patient bei einer Mahlzeit viel weniger essen.

In den rund dreieinhalb Monaten nach dem Eingriff verlogen die Studienteilnehmer im Durchschnitt 28 Kilogramm Körpergewicht, ihr BMI verringerte sich auf durchschnittlich 42,2. Die  Folge dieses raschen und massiven Gewichtsverlustes:  die Gefäßfunktion, gemessen an der so genannten flussvermittelten Vasodilatation (prozentuelle Veränderung des Gefäßdurchmessers), verbesserte sich von durchschnittlich 7,08 auf 12,48 Prozent. Außerdem verminderten sich die Marker für einen Entzündungsprozess. Dieser Marker zeigt an, in wie weit sich in den Blutgefäßen Atherosklerose ausbreitet. 


wanc 16.04.2012/ Quelle: P. Peitsmeyer et al, Abstract V1533, Clin Res Cardiol 101, 2012
 
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