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Wie Feinstaub die Gefäße verstopft

Feinste Partikel, wie sie als Abgase von Kraftfahrzeugen oder Industrieanlagen ausgestoßen werden, schaden dem Menschen. Vor allem leidet die Gesundheit seiner Atmungsorgane darunter. Und wie man inzwischen weiß, werden auch Herz und Kreislauf davon krank.

Bei 5.362 Menschen, davon 52% Frauen, im Alter von 45 bis 84 Jahren wurden in den Jahren 2000 bis 2005 unter anderem die Dicke der Gefäßwände gemessen. Die Personen, die bei Studienbeginn nicht unter einer kardiovaskulären Erkrankungen gelitten hatten, wurden nach 2,5 Jahren zum ersten Mal nachuntersucht. Alle stammten aus Gegenden mit hohem Verkehrsaufkommen: Baltimore, Chicago, Forsyth County, Los Angeles, Manhattan, Bronx.   

Dabei stellte sich heraus, dass die Dicke der Gefäßwände um so schneller und deutlicher zunahm, je mehr Abgasen die Frauen und Männer ausgesetzt waren. Im Durchschnitt nahm die Wanddicke der Gefäß um 14 Mikrometer (14tausendstel Meter) pro Jahr zu. Bei denjenigen, bei denen die Menge an Feinstaub aber hoch war, lag der Zuwachs der Gefäßwände 5 Mikrometer pro Jahr höher.

Für die Wissenschaftler bedeutet das, dass mit zunehmender und langandauernder Konzentration von Feinstaub Herz und Kreislauf des Menschen auch zunehmend geschädigt werden. Sie gehen davon aus, dass pro 2,5 Milligramm pro Kubikmeter Feinstaub das Risiko für einen Schlaganfall um 2% wächst.

Berliner Ärzteblatt 29.04.2013/ Quelle: PLOS Medicine
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