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Armut ruiniert das Herz

Finanziell und sozial schlechter gestellt zu sein, kann der Gesundheit schaden. Es gibt viele Studien, die mittlerweile nachweisen, dass Armut krank macht. Und zwar auf vielen Wegen. Beispielsweise ernähren sich Menschen, die in wirtschaftlicher Not leben, ungesünder, bewegen sich weniger, rauchen mehr, kaufen sich notwenige Medikamente nicht, wohnen in schlechteren Wohnungen und in schlechteren Lagen. Jetzt zeigt eine Studie aus Bremen, dass ein niedriger Sozialstatus das Risiko für einen Herzinfarkt erhöht.

Eine Auswertung der Daten aus dem Bremer Herzinfarktregister belegt, dass in Stadtteilen mit niedrigem Sozialstatus viel häufiger Herzinfarkte auftreten als in sozial stärkeren Bezirken. In den Teilen der Stadt mit dem niedrigsten Sozialstatus gab es 86,3 Herzinfarkte pro 100.000 Einwohnern, in den sozial stärksten Gegenden waren es dagegen nur 63,2.

Infarkt-Patienten aus schlechterem sozialem Milieu waren durchschnittlich 63,7 Jahre alt, die aus den guten Gegenden dagegen 66,1 Jahre. Im Vergleich der Patienten mit geringerem Sozialstatus zu denen mit einem hohen Sozialstatus, gab es mehr Raucher (49 vs. 3%) und häufiger übergewichtig (24 vs. 17%). Kaum Unterschiede wurden bei Diabetes und Bluthochdruck aufgedeckt.

Berliner Ärzteblatt 04.04.2013/ Quelle: Clin Res Cardiol 2013
Armut und Arbeitslosigkeit machen krank

Wer mehr Geld hat, lebt länger

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Geldprobleme machen dick

Wirtschaftliche Not beeinträchtigt die Gesundheit

 
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