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Foto: obs/Shape
Eine Ultraschalluntersuchung (Echokardiographie) kann die Herzschwäche feststellen (Foto: Shape)
Herzinsuffizienz: Patienten schlecht betreut

Patienten mit Herzinsuffizienz (Herzschwäche) leiden in Deutschland anscheinend unter Defiziten in der Betreuung. Kardiologen kritisieren zum einen mangelnde finanzielle Mittel. Zum anderen aber auch mangelndes Fachwissen des eigenen Berufsstandes.

„Das Monitoring von Patienten mit chronischer Herzinsuffizinez ist sehr kosteneffizient, trotzdem findet es in Deutschland kaum statt", kritisierte Prof. Dr. Helmut Drexler (Hannover) und Präsident der 75. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim. „Es fehlt eine Verzahnung und Vernetzung von ambulanter und stationärer Betreuung."

Viele finanzielle Mittel würden in chirurgische Eingriffe fließen, so der Experte: „Dem deutschen Gesundheitswesen ist der Versuch, Vorhofflimmern zu beseitigen, sehr viel wert, die Betreuung und auch die Verhinderung der Krankenhausaufnahme von herzinsuffizienten Patienten aber relativ wenig."

Mehr als eine halbe Million Menschen pro Jahr erkranken in Deutschland an diesem häufig unterschätzen und gefährlichen Leiden, es ist eine der häufigsten Diagnosen für eine stationäre Aufnahme ins Krankenhaus. „50 Prozent der Patienten versterben innerhalb von fünf Jahren trotz optimaler Therapie, viele erhalten nicht einmal die optimale Therapie", so Drexler.

Im Gegensatz zu vielen anderen Erkrankungen des Herzens, bei denen durch angemessene Therapien Lebenserwartung und Lebensqualität Betroffener erheblich gesteigert werden könne, sei das Syndrom Herzinsuffizienz nach wie vor nur sehr ungenügend verstanden.

WANC 17.04.09/Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

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