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Wenn das Herz aus dem Rhythmus kommt: Für viele kein Grund, zum Arzt zu gehen (Foto: DAK/Schläger)
Vorhofflimmern: Verkannte Gefahr

Laut einer Umfrage ordnen 38% der Bürger Vorhofflimmern als eine gefährliche Krankheit ein. Bei Schlaganfall tun das dagegen 80%. Jeder Vierte der Befragten konnten mit diesem Begriff überhaupt nichts anfangen. Dabei leiden in Deutschland rund 1 Million Menschen unter Vorhofflimmern.

Vorhofflimmern bezeichnet eine Störung der Herzrhythmus. Dabei kommt es zu einer unregelmäßigen Aktivierung der Herzkammern, was dazu führt, dass das Herz aus dem Takt kommt. Betroffene erleben das oft als Herzstolpern. Außerdem beschleunigt sich der Puls was Beschwerden wie Herzklopfen, Herzjagen oder Schwindel nach sich zieht. Weitere Symptome können chronische Müdigkeit und Kurzatmigkeit sein. Die Anzeichen veranlassen starker Leistungsabfall veranlassen nur 40% und chronische Müdigkeit nur 25% der Menschen einen Arzt aufzuschen. Viele Patienten merken aber auch rein gar nichts.

Ärzte machen diese Unauffälligkeit der Erkrankung dafür verantwortlich, dass sie so oft viel zu spät erkannt wird. Das kann schlimme Folgen haben. Denn Vorhofflimmern kann die Bildung von Blutgerinnseln fördern und die können wieder rum einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervor rufen. So haben bis zu einem Drittel aller Schlaganfälle als Ursache Vorhofflimmern.

12.10.2011/ Quelle: IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung, Kompetenznetz Vorhofflimmern

 
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