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Herzinfarkt und Depression: Doch kein Zusammenhang?

Wer über Herzinfarkt und Depressionen spricht, der muss den Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen betonen. Jedenfalls bisher. Eine neue Studie stellt diesen allerdings in Frage. Sie bezweifelt, dass Depressionen für eine erhöhte Infarkt-Sterblichkeit verantwortlich ist.

Depressionen erhöhen das Risiko eine Herzerkrankung und in der Folge einen Herzinfarkt zu bekommen. Menschen mit Herzinfarkt tragen ein erhöhtes Risiko, an Depressionen zu erkranken. So leiden 16 Prozent der Patienten mit einem Herzinfarkt auch an einer Depression, das sind ungefähr dreimal mehr als in der Normalbevölkerung.

Auf der Suche nach einer Erklärung, warum im südlichen Sachsen-Anhalt die höchste Sterblichkeitsrate nach einem Herzinfarkt herrscht, stellten die Wissenschaftler auch die Frage nach dem Einfluß psychosozialer Faktoren. Dass Depressionen, Angst und eine schlechte Lebensqualität aber Einfluß auf die Infarktsterblichkeit hatte, bestätigte sich nicht.

10.10.2011/ Quelle: Nature 478, 76–81. doi:10.1038/nature10449
 
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