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Männer werden häufiger als Frauen ins Krankenhaus eingeliefert (Foto: image100)
In Deutschland ist Herzinfarkt Männersache

Wegen eines akuten Herzinfarktes werden in Deutschland vor allem Männer eingeliefert. Auch versterben sie häufiger daran. Dennoch: Immer mehr Frauen leiden ebenfalls unter Herzinfarkt und Schlaganfall.

Der Herzbericht ist eindeutig: Wegen eines Herzinfarktes wurden 253,9 Männer pro 100.000 Einwohner (2009)  in ein Krankenhaus eingeliefert, bei Frauen waren es 180,5. Die Sterbeziffer bei akutem Herzinfarkt liegt insgesamt bei 68,7 pro 100.000 Einwohner. Bei Männern mit 77,1 um 27 Prozent über jener der Frauen (60,7). Die Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege von an einem akuten Herzinfarkt erkrankten Menschen kostet insgesamt 1,841 Milliarden Euro (Männer 1,218 Milliarden, Frauen 623 Millionen). Mit zunehmendem Alter verringert sich aber der Unterschied.

Obwohl diese Zahlen dafür sprechen, dass Herzinfarkt vor allem Männersache ist, betont die Deutsche Herzstifung, das auch bei Frauen mittlerweile Herzinfarkt und Schlaganfall den  häufigsten Todesfall darstellt. Bei Männern nehme die Todesrate ständig ab, während sie bei Frauen nur langsam falle und bei Frauen im Lebensalter zwischen 40 und 55 sogar steige. Die Stiftung betont auch, dass sich bei Mann und Frau die Symptome eines Herzinfarktes stark unterscheiden. So äußere sich der Infarkt bei Frauen beispielsweise als Druck- und Engegefühl im Brustbereich, während er bei Männern als starker Schmerz auftrete.

07.10.2011/ Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
 
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