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Viel Vitamin C mit der Nahrung aufgenommen, senkt das Risiko für Arterienverkalkung (Foto: aid)
Vitamin C: Schutz gegen Arteriosklerose

Eine Verkalkung der Arterien entsteht, ohne dass man das merkt. Doch die Veränderung der Blutgefäße – mit kleinen Rissen und Verletzungen – sorgt dafür, dass sich Fette dort ablagern und die Blutbahn verengen. Das kann zu Herzkrankheiten führen. Doch Vitamin C scheint diesen Prozeß aufhalten zu können.

Herausgefunden hat das eine Studie, die in Norwegen an älteren Männern durchgeführt wurde. Die rund 560 Männer über 70 Jahren erhielten zur Hälfte eine umfangreiche Ernährungsberatung, in der eine mediterrane Kost mit viel Obst und Gemüse empfohlen wurde. Zu Studienbeginn und nach drei Jahren machten die Männer Angaben zu ihren Ernährungsgewohnheiten.

Zudem wurde die Stärke der Innenschichten der Halsschlagader mithilfe einer Ultraschallmessung bestimmt. Eine zunehmende Dicke der Arterienwand ist ein Vorbote von Arteriosklerose, umgangssprachlich auch Arterienverkalkung genannt.

Die Auswertung der Daten zeigte, dass eine Ernährungsumstellung auch im hohen Alter das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann. War die Vitamin-C-Aufnahme erhöht, verdickte sich die Wand der Halsschlagader weniger stark. Auch ein gesteigerter Verzehr von frischem Obst (etwa 80 Gramm) wirkte sich positiv auf die Gefäße aus.

Eine hohe Vitamin C-Aufnahme ist aber auch ein Hinweis auf allgemein gesündere Ernährungsgewohnheiten, die auf vielfältige Weise das Gefäßrisiko beeinflussen können, geben die Forscher zu bedenken. Bei einer Arteriosklerose werden die Blutgefäße durch Ablagerungen an den Innenwänden immer enger, bis schließlich der Blutfluss behindert ist. Herzinfarkt, Gehirnschlag, Nierenversagen oder ein Verschluss der Beingefäße können die Folge sein.

WANC 06.04.09/ Quelle: aid

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