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Schnupfen: Nasenspülungen mit Salzwasser sowie regelmäßiges Inhalieren mit heißem Salzwasser oder Kamillesud
Hausmittel gegen Erkältung

In der Erkältungszeit plagen uns Husten, Schnupfen und Heiserkeit. Zur Bekämpfung der Erkältung und zur Linderung der Symptome gibt es viele wirksame und auch weniger wirksame Hausmittel aus der Diätetik und Ernährungsmedizin. Welche Mittel was bringen.

Viele Pflanzen produzieren Abwehrstoffe um sich vor Pilzen, Bakterien und Viren zu schützen. Diese Substanzen helfen nicht nur den Pflanzen sondern können auch dem Menschen therapeutischen Nutzen bringen. "Die Wirkung der Pflanzenstoffe reicht dabei von antimikrobiellen Eigenschaften bis hin zu beruhigenden, schmerzstillenden, entzündungshemmenden oder fiebersenkenden Effekten. Die Wirksamkeit von Pflanzenextrakten zur Krankheitsbehandlung macht sich der Mensch schon seit mehreren hundert Jahren zu nutze," betont Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin.

Gegen Husten sind beispielsweise viele Kräuter gewachsen. Zunächst einmal ist es aber wichtig, viel zu trinken. Dieses sorgt für feuchte Schleimhäute und löst so den Schleim. Besonders geeignet sind Wasser oder warme Tees. Pflanzenextrakte, die den Husten lindern finden sich beispielsweise in Thymian oder Spitzwegerich. Auch ein Aufguss oder ein Sirup aus Zwiebeln hilft gegen den lästigen Husten, da Zwiebeln schleimlösende und antimikrobiell wirkende Substanzen enthalten.

Gegen Schmerzen im Hals hilft das Gurgeln mit Salzwasser, da das Salz  keimtötend wirkt. Die Naturapotheke bietet Salbei als wirksame Hilfe gegen die unangenehmen Schmerzen in Rachen und Hals. Als Tee aufgegossen kann Salbei getrunken oder zum Gurgeln verwendet werden. Bei Schnupfen helfen Nasenspülungen mit Salzwasser. Regelmäßiges Inhalieren mit heißem Salzwasser oder Kamillesud kann außerdem die Nasse freibekommen.
 
Bei einer Erkältung sollte man grundsätzlich auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr achten: täglich zwischen 2,5 bis 3 Liter. Die Flüssigkeit muß die Verluste durch das verstärkte Schwitzen ausgleichen. Das viele Trinken erleichtert aber auch das Abhusten. Die Ernährung sollte leicht verdaulich sein, um den Körper nicht noch zusätzlich zu belasten. Auf dem Speiseplan sollten reichlich Gemüse und Obst stehen, um den Körper mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen zu versorgen.

Dies gilt aber nicht nur für bereits von einer Erkältung Heimgesuchte, sondern auch für Gesunde und die, die es bleiben wollen. Die klassische heiße Zitrone hat übrigens keinen Wert, da der Saft von einer Zitrone nur etwa 20 Milligramm Vitamin C enthält, das durch heißes oder gar kochendes Wasser weitgehend zerstört wird.

Tipp
Immundrink
100 Milliliter frisch gepresster Orangensaft, 100 Milliliter grüner Tee, 2 Esslöffel Sanddornsaft, 1 Esslöffel kaltgeschleuderter Honig, 100 Milliliter eines Produktes mit lebenden Milchsäurebakterien (beispielsweise Brottrunk, Sauermolke oder Sauerkrautsaft). Den Drink morgens und abends einnehmen.

WANC 07.12.04/diaita
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