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Frauen mit Herzproblemen werden häufiger depressiv als Männer

Frauen, die unter Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen leiden, kämpfen viel häufiger mit Angst und Depressionen. Besonders zeigt sich das nach der Entlassung aus dem Krankenhaus. Während die meisten Männer nach der stationären Behandlung positiv reagieren, steigt die Zahl der Frauen mit depressiven Symptomen an.

Haben Frauen Herzprobleme, dann ist ihr Risiko für Depressionen viel höher als bei Männern mit Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Untersucht wurden 100 Patienten und 50 Patientinnen mit dieser kardiologischen Erkrankung. Mit Angst hatten 58% der Frauen und 42% der Männer zu tun. Ausgeprägte Angstsymptome zeigten 28% der weiblichen und 18% der männlichen Patienten.

Bei Depressionen liegen Frauen und Männer, sowohl was die Häufigkeit wie auch die Schwere angeht, zunächst gleichauf. Bei der Einlieferung ins Krankenhaus weisen 31% der Frauen und 30% der Männer Symptome von Depressionen auf.  Doch drei Monate nach der Entlassung ist der Anteil der depressiven Männer auf 22% gesunken. Bei den weiblichen Patienten war er dagegen auf 46% angestiegen.

Bei einer anderen Herzkrankheit haben Frauen dagegen Vorteile gegenüber Männern. Die Sterblichkeit von Frauen mit Angina pectoris (Durchblutugnsstörungen des Herzens) ist fünf Jahre nach der ersten Krankenhausbehandlung geringer als die von Männern mit gleicher Diagnose. Und dies, obwohl sie bei Krankheitsbeginn im Durchschnitt um fünf Jahre älter waren als Männer mit dieser Unterversorgung des Herzmuskels, die unter anderem zu ausgeprägten Schmerzen im Brustbereich führt.

Berliner Ärzteblatt 23.04.10/ Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
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